Werbung in Paid Content ist bei Print selbstverständlich, weil gelernt. Für Online Inhalte gilt dieses Vorgehen hingegen als absolutes No-Go. Spotify wagt es dennoch und testet in Australien Skipable Ads im Bezahlbereich. Aus Sicht des Musikstreaming-Dienstes gibt es gute Gründe dafür.
Wer Spotify abonniert, kommt in Deutschland nicht in den Kontakt mit Werbung. Noch nicht. In Australien ist dies zurzeit anders. Dort werden zahlende Kunden mit Video Ads und Audios Ads konfrontiert, testweise. Dabei können die User die Werbung jederzeit überspringen. Laut Danielle Lee, Global Head of Partner Solutions könne Spotify mit „Unlimited ad skipping“ den Nutzern besonders individualisierte Werbebotschaften ausliefern. „Our hypothesis is if we can use this to fuel our streaming intelligence, and deliver a more personalized experience and a more engaging audience to our advertisers, it will improve the outcomes that we can deliver for brands", sagt Lee gegenüber dem US amerikanischen Branchenmagazin AdAge.
EVENT-TIPP ADZINE Live - SPOTLIGHT: Quality in Programmatic & Automated Media am 30. Juni 2026, 11:30 Uhr - 12:30 Uhr
In dieser SPOTLIGHT-Folge nehmen wir aktuelle Innovationen rund um die Qualität im automatisierten Mediaeinkauf unter die Lupe. Jetzt anmelden!
Webinare
Tech Partner
Whitepaper
DAS KÖNNTE DICH INTERESSIEREN
-
MEDIA Raus aus dem Blindflug: Governance als operative Grundlage im Media-Betrieb
-
MEDIA Der Media-Pitch und die riskante Jagd nach dem günstigsten Preis
-
DATA KI in der Kreation: Mehr Output, weniger Wirkung?
-
ONLINE VERMARKTUNG Hamburger Startup baut Publisher-Plattform zur Monetarisierung von KI-Zugriffen