Das Brand Community Network (BCN) versucht Generative Engine Optimization (GEO) in ein buchbares Vermarktungsangebot zu überführen. Der Werbevermarkter will Marken dabei helfen, über KI-optimierte Inhalte in redaktionellen Umfeldern in Antworten von Chatbots, KI-Suchmaschinen und Google AI Overviews sichtbarer zu werden. Dafür kombiniert BCN verschiedene seiner Kompetenzen.
Die Leistung läuft unter dem Namen „GEO Brand Impact“ und richtet sich an Direkt- und Agenturkunden. Werbekunden kaufen keine klassische Mediafläche, sondern ein Paket aus Sichtbarkeitsanalyse, Content-Entwicklung, Platzierung in passenden Medienumfeldern und Optimierung. Die Idee dahinter: Wenn die KI bei Antworten auf externe Quellen zurückgreift, können redaktionelle Umfelder mit thematischer Autorität für Marken an Bedeutung gewinnen.
Inhalte für KI-Antwortsysteme
Das Angebot umfasst vier Bausteine. Zunächst analysiert BCN, wie eine Marke in KI-Systemen dargestellt wird und wie sie im Vergleich zum Wettbewerb sichtbar ist. Darauf folgt eine Content-Strategie, die relevante Suchintentionen und Themenfelder definiert. Anschließend entstehen KI-optimierte Inhalte wie Listicles, Product Reviews oder Vergleiche, die in passenden BCN-Umfeldern platziert werden. Die laufende Auswertung soll unter anderem Brand Visibility, Citation Rate und Sentiment erfassen.
BCN verweist dafür auf sein Portfolio aus mehr als 300 Marken und 500 Medienangeboten. Dazu zählen unter anderem Focus Online, Chip, Bunte,Chefkoch, TV Spielfilm und Onmeda. Nach Angaben des Vermarkters erreicht das Portfolio crossmedial 63 Millionen Menschen in Deutschland. Diese Reichweite und die thematische Breite will BCN nun auch für die Sichtbarkeit in KI-Suchumfeldern nutzbar machen.
Neues Spielfeld für Vermarktung
Eine Garantie für Präsenz in KI-Antworten kann BCN natürlich nicht geben. Der Vermarkter kann Inhalte erstellen, platzieren, messen und optimieren. Welche Quellen ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Google AI Overviews tatsächlich heranziehen, hängt weiterhin vielen verschiedenen Faktoren ab. Interessant ist der Schritt dennoch, weil Vermarkter GEO damit als Erweiterung von Native Advertising, Content-Marketing und SEO verstehen. Sichtbarkeit in KI-Antworten wird also zu einem neuen Spielball für die Vermarktung.