Nachdem das Wall Street Journal (WSJ) gestern berichtete, dass Amazon den Launch eines Gratis-Streaming-Dienstes für TV und Musikinhalte plane, dementierte jetzt eine Sprecherin des Online-Versandhauses das Vorhaben. Wie WSJ berichtete, soll der werbefinanzierte Dienst für Verbraucher kostenlos sein. Originaler und lizensierter Content soll Teil des neuen Angebotes sein. Laut einer Sprecherin von Amazon experimentiert das Online-Versandhaus zwar öfters mit neuen Ideen, jedoch bestünden dazu derzeit keine konkreten Pläne.
Amazon reagierte nicht sofort auf Anfragen der Presse bezüglich der Gerüchte um einen eigenen Gratis-Streaming-Dienst. Das bot Raum für Mutmaßungen. So wurde spekuliert, dass Amazons Streaming-Media-Service eine potentielle Herausforderung für Youtube und Netflix darstellen würde. Risikokapitalanleger Mark Suster bezeichnete Amazon zuvor schon als „Youtubes größte Bedrohung“. Sollte das Programm und die Qualität des Streaming-Dienstes dem abonnementbasierten Prime Instant Video von Amazon ähneln, würden Werbetreibende einen interessanten Zugang auf TV-artige Streaminginhalte und ihre Nutzer erhalten, die immer weniger klassisches Fernsehen konsumieren.
EVENT-TIPP ADZINE Live - SPOTLIGHT: Total Video Innovation am 12. Mai 2026, 11:30 Uhr - 12:30 Uhr
In dieser SPOTLIGHT-Folge nehmen wir Innovationen rund um Total Video unter die Lupe. Jetzt anmelden!
Webinare
Tech Partner
Whitepaper
DAS KÖNNTE DICH INTERESSIEREN
-
DISPLAY ADVERTISING Wie viel Innovation steckt noch im Display Advertising?
-
CONNECT Open Media unter Druck: Wie das Open Web seine Stärken ausspielen kann
-
ADTECH Warum ein ganzheitliches Adtech-Ökosystem endlich in greifbare Nähe rückt
-
ADTECH Ab in den Upper Funnel – warum Native neu gedacht werden sollte