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Klares Geschäftskonzept brachte Vatosline den Webfuture Award ein

20. November 2009 (rt)

Nach einem packenden Finale stand gestern Abend vor 250 Gästen im Kehrwieder Theater die beste Startup-Idee fest: Vatosline, eine Online-Datenbank, die alle Seefahrtszuschläge in der Containerschifffahrt nach dem jeweiligen Fahrtgebieten und Reedereien getrennt abbildet und aufbereitet, gewann den mit 15.000,- Euro dotierten Preis der Hamburger Metropole.

Nach einer Vorauswahl aus knapp 40 eingereichten Konzepten in den Bereichen E-Commerce, Web 2.0 und Social Communities, hatten die zehn Finalisten beim „Business-Idea-Speeddating“ genau fünf Minuten Zeit, jedes Jurymitglied von ihrer Idee zu überzeugen. „Es hat wirklich Spaß gemacht, die Blitzpräsentationen der Finalisten zu verfolgen und einige Gründerköpfe mal ordentlich zum Rauchen zu bringen“, so Philipp Hartmann, Geschäftsführer von guenstiger.de, der dieses Jahr erstmals der Jury angehörte.

„Die Gründerin von ‚Vatosline’ hat uns durch das klare Geschäftskonzept für eine eindeutig definierte Zielgruppe in einem Nischenmarkt restlos überzeugt. Auch von den anderen Finalisten mit durchweg spannenden Geschäftsmodellen wird man mit Sicherheit noch einiges hören. Die Einreichungen haben mich insgesamt durch ihren hohen Innovationsgrad beeindruckt.“, bilanziert Dr. Gottfried Neuhaus, Managing Partner der Neuhaus Partners GmbH und Sprecher der Experten-Jury.

Platz zwei und drei gingen mit einem Preisgeld in Höhe von 7.000 beziehungsweise 3.000 Euro an:

  • Till Gottwald „apprupt GmbH“ – Ein Affiliate Netzwerk für mobile Applikationen
  • Ralph Raule „SQAT - Gebärdenwerk Raule & Weinmeister“– Ein Online-Kommunikations translater für Gehörlose
So sehen Sieger aus, v.l.: 2. Platz: Till Gottwald (apprupt), 1. Platz: Hilke von Appen (Vatosline), 3. Platz: Ralph Raule (Gebärdenwerk)

„Gute Ideen und Geschäftsmodelle lassen sich von keiner Krise aufhalten. Das haben uns die zehn Finalisten des Webfuture Award 2009 deutlich gezeigt“, so Dörthe-Julia Zurmöhle, Clustermanagerin Hamburg@work. Mit dem Wettbewerb für die Hamburger E-Commerce- und Internet-Branche ermöglicht Hamburg@work innovativen Gründerprojekten aus der Hansestadt bereits zum dritten Mal eine öffentlichkeitswirksame Plattform. Neben den Preisgeldern in Höhe von insgesamt 25.000 Euro und einem Supporter-Paket für Startups nehmen die Finalisten wichtige Kontakte zu etablierten Playern und Geldgebern der Branche mit nach Hause.

„Letztlich habe ich es schon als Gewinn angesehen, meine Idee vor den Branchenkennern präsentieren zu dürfen und von ihnen wertvolles Feedback zu erhalten. Dass ich dabei auch noch überzeugen und den ersten Preis einfahren konnte, ist natürlich doppelt schön“, fasst Hilke von Appen, Geschäftsführerin von „Vatosline“, die Erfahrungen des Tages zusammen.

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