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Video on Demand findet zunehmend mobil statt

15. March 2017 ()
Bild: StockPhotoPro -Adobe

Das Adtech-Unternehmen für Video-Publishing Ooyala zeigt in seinem aktuellen Global Video Index für Q4 2016, dass werbebasierte Video-On-Demand (AVOD)-Angebote mit globaler Distribution am häufigsten mobil aufgerufen werden. Der Report legt außerdem den Aufstieg von mobilen Geräten als vorrangige Abspielquelle für Videos nahe.

Der Report untersucht einige große AVOD-Kunden von Ooyala aus den Bereichen Sport, Nachrichten und Entertainment, die werbeunterstützte Videos weltweit anbieten. Die Ergebnisse zeigen, wie AVOD-Inhalte in jeder Region auf verschiedenen Geräten abschneiden. Weltweit machen mobile Geräte 56 Prozent aller Aufrufe bei AVOD-Videos aus. Davon entfällt mit 45 Prozent der größte Teil auf Smartphones. Die Desktop-Aufrufe liegen mit 44 Prozent knapp dahinter. Auffallend sind jedoch besonders die regionalen Unterschiede: In EMEA sind mobile Aufrufe von AVOD-Inhalten mit fast 60 Prozent am höchsten. Im Vergleich zu anderen Regionen haben Tablets hier mit zwölf Prozent den höchsten Anteil. Das untere Ende des Spektrums bildet der nordamerikanische Markt mit fast 50 Prozent der AVOD-Aufrufe. Damit liegt die Region sechs Prozent hinter dem weltweiten Durchschnitt und fast zehn Prozent hinter EMEA. Ooyala sieht die Ursache dafür darin, dass der Markt dort bereits ausgereifter ist und zum anderen bedienen sich Nutzer einer größeren Bandbreite an Geräten; vor allem Smart TVs sind hier beliebt.

In Q4 2016 machten mobile Aufrufe 54 Prozent der weltweiten Videoaufrufe aus, unabhängig vom Geschäftsmodell. Vor einem Jahr lag ihr Anteil noch bei 46 Prozent. Im November 2016 wurden 56 Prozent aller Videos auf mobilen Geräten abgespielt, im Dezember 2016 sogar 58 Prozent. Aufgrund dieser Daten geht Ooyala davon aus, dass in Q1 2017 fast 60 Prozent aller Videoaufrufe von mobilen Geräten erfolgen werden.

Auch langer Content wird verstärkt auf mobilen Geräten abgespielt. Während Smart TVs und Tablets hier mit 96 bzw. 65 Prozent noch immer die bevorzugten Plattformen sind, werden auf mobilen Geräten nicht mehr ausschließlich kurze Videos aufgerufen. Lange Inhalte machten in Q4 47 Prozent aller mobilen Aufrufe aus. Damit überholten sie kurze Videos, die bei 40 Prozent lagen.

„Wir sehen eine konstante Zunahme bei abonnementbasierten Premium- und werbeunterstützten Inhalten, die Over-The-Top angeboten werden. Die Kunden entscheiden, wer der Gewinner sein wird. Basierend auf unseren Daten und dem Feedback unserer Kunden beobachten wir, dass sich moderne TV-Modelle entwickeln, die sowohl Hybride aus SVOD und AVOD sind und die auf jedem Gerät zur Verfügung stehen“, sagt Jim O’Neill, Principal Analyst and Strategic Media Consultant bei Ooyala.

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