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DIGITAL MARKETING

OMG Germany führt Frauenquote auf Führungsebene ein

30. September 2022 (jh)
Bild: Karl Magnuson - Unsplash

Das Thema Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung und tritt am Arbeitsmarkt häufig als Streitfrage in Erscheinung. Zwar werden weibliche Führungskräfte etwa im Adtech immer sichtbarer, dennoch besteht hier nach wie vor Handlungsbedarf. Die Omnicom Media Group Germany (OMG) setzt jetzt ein Zeichen gegen Sexismus in Agenturen und verpflichtet sich in den kommenden fünf Jahren den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 50 Prozent zu erhöhen.

“Wir haben das Thema People & Culture im obersten Managementboard verankert und mit Holger Thalheimer eine Top-Besetzung für diese Aufgabe”, sagt Paul Remitz, CEO der Omnicom Media Group Germany “Mit Susanne Grundmann als Chief Global Client Officer im Managementboard der Holding, mit Julia Tillack als Geschäftsführerin in Teilzeit der OMD München, mit Antje Burda als Director Marketing & PR der Omnicom Media Group Germany und nicht zuletzt mit Sabine Knöpfel-Ruth als CEO und Sissy Pflaum-Griffiths als eine der Geschäftsführerinnen bei PHD Germany haben wir in diesem Jahr bereits einige Spitzenpositionen mit Frauen besetzt. Aber das reicht uns nicht. Wir wollen noch besser werden und committen uns daher auf eine verbindliche Quote.”. Aktuell liege der Anteil von Frauen ab Direktoren-Ebene im gesamten Netzwerk bereits bei 41 Prozent. Jedoch ist die prozentuale Verteilung der weiblichen Führungskräfte auf den Führungsebenen Managing Partner und Geschäftsführung noch nicht im Gleichgewicht. Hier will die OMG nun gegensteuern.

OMG unterschreibt Manifest des Ad Girls Club

Dabei geht die Agenturgruppe noch einen Schritt weiter und positioniert sich mit der Unterschrift des Manifests des Ad Girls Club aktiv gegen Sexismus und jegliche Art von Diskriminierung. Bei dem Ad Girls Club handelt es sich um ein Kollektiv, das vor zwei Jahren gegründet wurde und gegen die patriarchalischen Strukturen sowie den Alltagssexismus in Agenturen kämpft. 49 Agenturen haben das Manifest bereits unterzeichnet und sich den Bedingungen verpflichtet.

So bekennt sich nun auch die Omnicom-Gruppe mit ihren Agenturen OMD Germany, PHD Germany, Hearts & Science Germany, OMG Fuse sowie seinen Spezialagenturen und Beratungsunternehmen Annalect, Areasolutions, Bynd, Mpx und Trkkn zu mehr Gleichberechtigung, mehr Lohngleichheit, konsequentes Vorgehen gegen Sexismus, der Förderung von Frauen in Beruf und Führungspositionen, der besseren Vereinbarung von Familie & Karriere bis hin zu einer genderneutralen Sprache.

“Wir freuen uns sehr, dass mit der Omnicom Media Group ein ganzes Agentur-Netzwerk unterzeichnet und sich zum Manifest bekennt. Das ist ein unglaublich starkes Zeichen nach außen und natürlich an alle Mitarbeiter*innen in den Agenturen. Als Ad Girls Club glauben wir fest daran, dass wir den Wandel zu einer faireren Branche nur gemeinsam mit den Agenturen schaffen – und nur dann, wenn Probleme gesehen und aktiv angegangen werden. Mit der Omnicom Media Group Germany teilen wir nicht nur ein Ziel, sondern gehen jetzt einen gemeinsamen Weg”, so die beiden Gründerinnen des Ad Girls Club Isabel Gabor und Lisa Eppel.

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