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Schober sortiert die Daten von Modelabel Bruno Banani

29. September 2020 (apr)
Bild: Taylor Vick – Unsplash

Die Chemnitzer Unterwäsche- und Parfüm-Marke Bruno Banani setzt künftig auf Marketing-Technologie Made in Germany und lässt sich von der Universal Data Orchestration (UDO) unterstützen. Die Datenplattform von der Schober Information Group soll die Kundeninformationen zusammenführen und kanalübergreifend nutzbar machen. Der Berater Sherlock & Watson Marketing and Data Investigations hilft bei der Implementierung.

“Neben dem Fachhandel gibt es immer mehr Vertriebskanäle mit direktem Kundenkontakt. Deshalb benötigen wir für Wachstum einen eigenen und direkten Kundenzugang. Zugleich differenzieren und vervielfältigen sich die Kanäle zur Kundenansprache”, erklärt Jan Jassner, Geschäftsführer von Bruno Banani. UDO – laut Schobers eigener Aussage eine Mischung aus Customer Data Platform (CDP) und Data Management Platform (DMP) – soll nun alle Kunden-, Produkt- und Transaktionsdaten aus den Online-Shops, Outlets oder Händlern, welche die Ware des Modelabels führen, verknüpfen und konsolidieren. So entsteht eine einheitliche CRM-Datenbank, die dem Unternehmen mehr Wissen über ihre Kunden vermitteln kann. Dieses Wissen sei essenziell, um den Strukturwandel zu meistern.

Die Plattform lernt auf Basis der Datenbank, welcher Kunde wann, wie und auf welchem Kanal am besten angesprochen wird und kann daraufhin automatisiert Marketing-Kampagnen aussteuern. "Seit 1993 revolutionieren wir Wäscheschubladen, jetzt revolutionieren wir auch unser Marketing und die gesamte Kundenkommunikation“, ist Jassner überzeugt.

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