MOBILE

BVDW gibt Anleitung zur Mobile-Optimierung

28. März 2018 (ft)
Bild: bloomicon - Adobe Stock

Mit jedem Webseitenbesuch verknüpft der Nutzer eine wachsende Erwartung an die Zielseite. Vor allem schnell soll sie sein und möglichst ohne nervige Werbung. 54 Prozent der Seitenaufrufe in Deutschland erfolgen bereits auf mobilen Endgeräten – Tendenz stark steigend. Doch werden besonders hier die Erwartungen der Nutzer noch häufig durch lange Ladezeiten, komplexe Interaktionen und Prozesse enttäuscht. Lösungen gibt es einige auf dem Markt. Der BVDW bietet nun einen Leitfaden.

Wie können Ladezeiten und User Experience von mobilen Websites und Apps optimiert werden? Welche technologischen Lösungen gibt es und worauf müssen Unternehmen, insbesondere Marketingverantwortliche und Entwickler, achten? Nutzer quittieren oft schlechte Erfahrungen bei Websites mit Abbrüchen, was für Unternehmen schlechte Conversion-Raten und verpasste Potenziale bedeutet. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) will nun Aufklärungsarbeit leisten.

„Dem Nutzer eine bestmögliche Erfahrung im mobilen Web zu bieten, geht Hand in Hand mit steigenden Erwartungen der Nutzer und muss eine hohe Priorität in der Entwicklung und Gestaltung von Websites einnehmen“, sagt Dominik Wöber (Google), Stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Mobile im BVDW und Speaker auf dem diesjährigen Mobile Advertising Summit in Berlin.

In dem Leitfaden „Moderne Mobile-Web-Technologien“ zeigt der Verband die verschiedenen Optimierungshebel auf, die zu einem nutzerfreundlicheren mobilen Internetauftritt verhelfen sollen. Hierbei werden Mobile-Web-Technologien wie Accelerated Mobile Pages (AMPs) oder Progressive Web Apps (PWAs) und Webstandards wie die Credential Management API und die Payment-Request API näher vorgestellt und ins Verhältnis zu aktuellen Problemen und Anwendungen im E-Commerce und im Publishing gesetzt.