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ADTECH

Virtual Minds übernimmt Attribution-Anbieter Adclear

1. Dezember 2017 (ft)
Bild: rooster - Adobe Stock

2017 wird zum Einkaufsjahr für die Freiburger Technologie-Holding Virtual Minds. Nach der Übernahme der Data Management Plattform (DMP) The Adex und der Konsolidierung von Videospezialist Mov.ad und Adverification-Anbieter Batch, folgt nun der Kauf des Customer-Journey- und Attribution-Spezialisten Adclear. Damit will Virtual Minds seine Technologie-Plattform für digitales Marketing zu einer integrierten Full Marketing Suite erweitern.

Das Unternehmen tritt durch seine Übernahmen stärker in Konkurrenz mit Unternehmen wie Adobe und Google. Mittlerweile zählt Virtual Minds die Demand Side Plattform Active Agent, die DMP The Adex sowie die programmatische Verkaufsplattform Yieldlab und den Adserver- und Adtech-Anbieter Adition zu seinem Portfolio. Selbst gehört die Technologie-Holding seit 2015 mehrheitlich zu der ProSiebenSat.1-Gruppe und zu einem Viertel zu United Internet.

Bild: Virtual Minds Presse

Gerade bei performanceorientierten Werbetreibenden wächst die Nachfrage nach leistungsfähigen Attributionsmodellen.

(Virtual Minds Vorstand Andreas Kleiser)

Mit der Integration des Attribution-Anbieters könne Virtual Minds nun sein Lösungsportfolio zu einer integrierten Full Marketing Suite ausbauen, um so auf die jeweiligen Bedürfnisse von Werbetreibenden, Agenturen und Publishern bzw. Vermarktern besser eingehen zu können.

Auf Seite von Adclear sieht man die Wachstumsmöglichkeiten, die eine solche Übernahme mit sich bringt. Dimitrios Haratsis, CEO Adclear, sagt: „Die große Herausforderung in der Zukunft ist die Nutzung von ganzheitlichen Ansätzen zur Effizienzsteigerung: onsite und offsite, online und offline, synchron und asynchron. Die Übernahme durch die Virtual Minds Gruppe ebnet uns diesen Weg und eröffnet uns zahlreiche neue Perspektiven.“

Auch nach der Aufnahme in den Full Stack von Virtual Minds soll das Adclear-Team rund um Unternehmensgründer und CEO Dimitrios Haratsis sowie Janett Davidt (COO) und Jan Krogmann (CTO) weiterbestehen.