SOCIAL MEDIA

Facebook aktualisiert Cost-Per-Click (CPC)

9. Juli 2015 (hc)
Grafik: Facebook

Facebook will die Werbung im sozialen Netzwerk kompatibler mit allgemeinen Standards der digitalen Werbewirtschaft machen. Zusammen mit einem Update der API wird auch der Cost-per-Click- (CPC) neu definiert. Nun sollen Likes, Shares und Kommentare nicht mehr als Klick gelten, sondern nur noch Klicks mit Weiterleitung auf Websites oder Apps. Bislang wurden neben Klicks auf Links jeder Klick innerhalb einer Ad-Unit gezählt. Dazu gehört auch ein Kommentar oder ein Klick auf „Weiterlesen“.

Die neue Form der Abrechnung ist an die neue API gebunden. Wer Facebookwerbung direkt über die API kauft kann schon jetzt nach dem neuen Modell abrechnen, hat aber auch die Option, bis zum 7. Oktober das alte Modell weiter zu benutzen. In der kommenden Woche sollen die Änderungen auch im Ads Manager und im Power Editor greifen. Wer Anzeigen über einen der Facebook Marketing Partner kauft solle sich mit diesem in Verbindung setzten um zu erfahren, wie dieser die Änderungen umsetzt, rät Facebook.

In der neuen aktualisierten Form werden künftig nur noch Klicks auf folgende Objekte gewertet.

• Klicks zum Besuch einer anderen Website
• Call-to-Action-Klicks, die auf eine andere Website verweisen
• Klicks um eine App zu installieren
• Klicks um ein Video auf einer anderen Website anzusehen
• Klicks auf Facebooks „canvas apps“

Facebook betont, das die Click-Trough-Rates (CTRs) deutlich sinken werden, was allerdings nur ein Recheneffekt ist. Außerdem ermutigt das Unternehmen dazu, den Likes und Shares weiterhin Beachtung zu schenken. Wie gut ein Beitrag in der Community ankommt zeige sich viel eher dadurch, wie er geliked und geteilt wird, als dadurch wieviele Klicks er einsammle.