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Burda bündelt das digitale Publishing-Geschäft

18. Mai 2015 (sb)

Das Verlagshaus Hubert Burda Media strukturiert sein digitales Publishing-Geschäft neu. Zum Start werden die eigenständigen Töchter Chip, Tomorrow Focus News, zu der unter anderem Focus Online und Huffington Post sowie der Digitalvermarkter Tomorrow Focus Media gehören, zu einer Unternehmenseinheit zusammengefasst.

Einen Namen hat diese neue Einheit noch nicht. Er wird laut Hubert Burda Media zur Zeit noch entwickelt und demnächst bekannt gegeben. Durch den Zusammenschluss der Unternehmen und Marken erhofft sich das Unternehmen Wachstumssynergien. Außerdem soll durch die Bündelung von Expertise und Ressourcen eine beschleunigte Entwicklung möglich werden. Investitionen in bestehende Marken sowie Neugründungen und Zukäufe sollen dazu beitragen.

Das Unternehmen wird durch ein vierköpfiges Management-Team geleitet. Oliver Eckert verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung Strategie und Unternehmensentwicklung. Zudem bleibt er für die Geschäfte von Focus Online, Huffington Post, NetMoms und Finanzen100 verantwortlich. Thomas Koelzer wird zuständig für IT und Customer Relationship Management, zusätzlich bleibt er bei Chip in der Verantwortung für Downloads und Kaufberatung. Markus Scheuermann verantwortet Finanzen, Controlling und Business Intelligence und dazu weiterhin den News- und Magazin-Bereich von Chip. Martin Lütgenau leitet den Digitalvermarkter Tomorrow Focus Media und ist für Sales und Brand Management zuständig.

Foto: HBM v.l.: Oliver Eckert, Martin Lütgenau, Thomas Koelzer und Markus Scheuermann

Stefan Winners, Vorstand bei Hubert Burda Media, in dessen Geschäftsbereich das neue Unternehmen gehört: „Wir glauben, dass unsere neue Einheit die richtige Größe und ein exzellentes Team hat, um schnell, schlagkräftig und erfolgreich in Märkten zu agieren, die sich mit großer Geschwindigkeit verändern. Wir sehen für die bestehenden Marken Entwicklungspotenzial und wollen eigene neue Publishing-Ideen verwirklichen sowie das Portfolio durch Zukäufe ergänzen.“

Der Abbau von Arbeitsplätzen ist im Zusammenhang mit der Bildung der neuen Unternehmenseinheit angeblich nicht vorgesehen. Sitz des neuen Unternehmens ist München, die Eigenständigkeit der Gesellschaften sowie alle weiteren Standorte bleiben vollständig erhalten.