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Criteo verbessert eigene Vorhersage-Engine

4. Juni 2014 (gy)

Criteo hat seine Vorhersage- und Empfehlungstechnologie Criteo Engine weiterentwickelt. Basierend auf die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf eine Anzeige klicken und das Produkt kaufen wird, entscheidet die Engine ob es eine bestimmte Ad-Impression für einen Kunden kauft. Advertiser können auf diese Weise ihre Reichweite auf eine größere Anzahl potenzieller Käufer innerhalb des angesetzten Cost-per-Sales Ziels ausweiten.

Laut Angaben des Technologie- und Retargetinganbieters steigert die modernisierte Engine Criteo die gesamte Criteo Plattformleistung um 38 Prozent bei den Abverkäufen. Jonathan Wolf, Chief Product Officer bei Criteo spricht daher von einem "großen Meilenstein." Jonathan Chief:  "Criteo war immer bekannt für seine Performance und das Cost-per-Click Preismodell. Daher freuen wir uns sehr über diese deutliche Performance-Steigerung. Die Criteo Engine verarbeitet mittels der verbesserten Modelle nun immense Datenmengen. Die führt dazu, dass wir Ereignisse voraussagen können, die nur in einem von 10.000 Fällen vorkommen – wie etwa dass ein Werbemittel einen Klick und daraufhin einen Verkauf generiert. So helfen wir Werbetreibenden, die besten Entscheidungen zu treffen, die zu einer erhöhten Reichweite und Effektivität ihrer Marketingaktivitäten führen."

Damit das neue auf Open-Source-Technologien basierende Vorhersagemodell funktioniert, analysiert Criteo fortwährend die Daten über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Die Vorhersageengine könne bis zu 15 Millionen Voraussagen pro Sekunde verarbeiten und innerhalb von 20 Millisekunden antworten. Derzeit speichert Criteo täglich über 20 Terabytes an Daten ab. Auch das aktuelle Kaufverhalten gehört zu diesen Daten. Elliot Pritchard, Chief Marketing Officer bei Travel Republic: „Wir sind beeindruckt von den technischen Erweiterungen, die uns eine einfachere und schnellere Skalierung der Kampagnen ermöglichen. Dadurch können wir uns auf die entscheidende Gesamt-Performance und Verkäufe konzentrieren. Durch den Einsatz der verbesserten Technologie hat sich die Conversion Rate unserer Kampagne um 25 Prozent gesteigert. Es ist zu erwarten, dass die Zahl in den kommenden Monaten weiter ansteigt.“