MOBILE - Banking

Banking Apps werden vorrangig genutzt, um den Kontostand zu prüfen

16. April 2014 (stg)

Rocket Fuel, ein Anbieter digitaler Werbetechnologie, veröffentlicht die Ergebnisse seiner neuesten Studie über die Vorlieben von Verbrauchern im Bereich Finanzdienstleistungen, inklusive der Nutzung von Kreditkarten und Mobil-Banking. Rocket Fuel hat festgestellt, dass mobile Geldüberweisungen (15 %) und die Nutzung virtueller Geldbörsen (7 %) nach wie vor wenig beliebt sind.

Die Ergebnisse zeigen zudem fünf wichtige Faktoren, die Werbetreibende bei ihrer Strategie und Planung von Online Kampagnen zur Kundengewinnung in Punkto Design und Messaging berücksichtigen sollten.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Banking Apps werden vorrangig genutzt, um den Kontostand zu prüfen:
    Die Nutzung von Mobile Person-to-Person Payments und virtuellen Wallets ist nach wie vor gering: Knapp über die Hälfte (59 %) der Verbraucher haben bereits eine mobile App für Online-Banking verwendet, und von diesen verwendet der Großteil sie dazu, den Kontostand zu prüfen (51 %) oder Rechnungen zu bezahlen (36 %). Trotz des Hypes um Person-to-Person Payments (P2P) bleibt die Akzeptanz von mobilen Überweisungen (15 %) und virtuellen Geldbörsen (7%) gering.

  • Die Hälfte der Verbraucher ist zum ersten Mal online auf ihre Kreditkarte aufmerksam geworden:
    Knapp die Hälfte der Verbraucher (46 %), die ihre momentan hauptsächlich genutzte Kreditkarte seit drei Jahren oder weniger besitzen, geben an, von dieser Kreditkarte zum ersten Mal online erfahren zu haben, 34 % geben an, dass es offline war.

  • Ein Drittel der Verbraucher sieht sich nach einer neuen Kreditkarte um:
    35 % der Verbraucher sagen, dass sie in den kommenden sechs Monaten „auf jeden Fall“ oder „wahrscheinlich“ eine neue Karte beantragen wollen. Dabei steigt der Prozentsatz mit dem Haushaltseinkommen: 44 % der Verbraucher, die ein jährliches Haushaltseinkommen von mehr als 150.000 US Dollar angaben, planen in den kommenden sechs Monaten eine neue Karte zu beantragen; bei ihnen ist dies um fast 50 % wahrscheinlicher als bei Verbrauchern, die ein jährliches Haushaltseinkommen von weniger als 50.000 US Dollar angaben.

  • Vor allem am Wochenende und spät in der Nacht gewinnt man Neukunden:
    Die Conversion-Rates von Verbrauchern bei Finanzdienstleistungs-Kampagnen sind samstags (+16 %) und sonntags (+30 %) besonders hoch – und in der Nacht, wobei sie ihren Höchststand zwischen 0:00 Uhr und 6:00 Uhr erreichen.

Fünf Tipps für erfolgreiche Anzeigen:

  • Sonderangebote sind wichtiger als der Preis
  • Verwenden Sie einen grünen, weißen oder gelben Hintergrund
  • Animationen steigern Aufmerksamkeit
  • Anzeigen mit Gesichtern von Menschen sind erfolgreicher
  • Verwenden Sie keine Bilder von Kreditkarten
     „Bei den zahlreichen digitalen Kanälen heute fällt es dem Verbraucher immer schwerer, sich auf eine Sache zu konzentrieren, und das bedeutet für Finanzdienstleister eine große Herausforderung“, sagt Eric Porres, Chief Marketing Officer von Rocket Fuel. „Wie spricht man in diesem äußerst wettbewerbsintensiven Markt die richtige Zielgruppe an, mit welchen Produkten, Dienstleistungen und Anzeigen? Laut emarketer.com gaben Finanzdienstleister in den USA im Jahr 2013 mehr als 5 Milliarden Dollar für digitale Werbung aus. Wir haben diese Studie entwickelt, um die Vorlieben, das Verhalten und die Gewohnheiten der Verbraucher zu beleuchten und innovative Werbetreibende aus dem Finanzbereich mit den Erkenntnissen auszustatten, die sie benötigen, um wirkungsvollere maßgeschneiderte Werbeinitiativen zu entwickeln.“