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SinnerSchrader mit Quartalsrekord

15. April 2014 (stg)

Die Digitalagentur SinnerSchrader ist im zweiten Geschäftsquartal 2013/2014 (1.12.2013 bis 28.2.2014) ein ausschließlich organisches Wachstum um 35,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gelungen. Mit 11,3 Mio. Euro netto wurde ein Umsatzrekord erwirtschaftet. Das EBITA erreichte einen Wert von 0,85 Mio. Euro. Ohne die Verluste für den Aufbau des Audience-Management-Geschäfts hätte das operative Ergebnis des Quartals bei über 1,2 Mio. Euro gelegen.

Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal liegen damit noch einmal leicht über den Werten, die SinnerSchrader am 26. März 2014 bereits vorab bekanntgegeben hatte. Nachdem bereits das erste Quartal gut verlaufen war, ergeben sich für das erste Geschäftshalbjahr 2013/2014 in Summe neue Rekordwerte. Der Nettoumsatz lag bei 22,1 Mio. Euro, das Wachstum erreichte 26,2 Prozent, das EBITA blieb nur knapp unter 1,5 Mio. Euro. Es übertraf – ohne Berücksichtigung der Next Audience-Verluste – 2,3 Mio. Euro. Das Konzernergebnis lag im ersten Halbjahr bei 0,6 Mio. Euro oder 5,5 Cent je Aktie. Damit wurden die Vorjahreswerte von 17,5 Mio. Euro Nettoumsatz, – 0,2 Mio. Euro EBITA und –0,5 Mio. Euro Konzernergebnis deutlich übertroffen.

Eine starke Nachfrage vor allem im Geschäftssegment Interactive Marketing und eine erfreulich hohe Erfolgsquote bei der Umwandlung von Anfragen in Aufträge haben die gute Entwicklung möglich gemacht. So entwickelte SinnerSchrader für E-Plus unter der Marke curved.de ein Lifestyleportal rund um das Thema Mobilkommunikation.

Zudem ging der Aufbau der Next Audience Platform mit der Fertigstellung der 1.0-Version und der Implementierung dieser neuen Audience-Management-Lösung bei einem ersten Pilotkunden in die nächste Phase.

Vor diesem Hintergrund erhöht SinnerSchrader, wie am 26. März 2014 bereits angekündigt, seine Jahresprognose auf einen Nettoumsatz von über 46 Mio. Euro (bisher 41 Mio. Euro) und ein EBITA von über 3 Mio. Euro (bisher zwischen 2,5 und 3,0 Mio. Euro).

Der betriebliche Cashflow war im ersten Halbjahr 2013/2014 insgesamt durch die hohe Wachstumsdynamik und steigende Außenstände gegen Kunden geprägt. Nach einem betrieblichen Cashzufluss von gut 0,3 Mio. Euro im zweiten Quartal belief er sich für das Halbjahr auf -1,5 Mio. Euro. Insgesamt reduzierte sich die Liquiditätsreserve gegenüber dem Stand am 31. August 2013 um 2,2 Mio. Euro auf 3,7 Mio. Euro. Vor Jahresfrist verfügte SinnerSchrader allerdings nur über eine Reserve von 3,2 Mio. Euro.

Durch die guten Ergebnisse stieg die Eigenkapitalquote im ersten Halbjahr wieder auf 54,0 Prozent gegenüber 52,4 Prozent am 31. August 2013.