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DISPLAY ADVERTISING

Multiscreen-Advertising gewinnt an Relevanz

13. March 2014 (gy)

Weltweit zwingt der veränderte Medienkonsum die Werbetreibenden dazu, geräte- und kanalübergreifend zu denken. Die Verbreitung der Smartphones und Tablets und die zunehmende Nutzungszeit an diesen Geräten macht Multiscreen-Advertising zu einem wichtigen Trend an dem die Werbetreibenden nun ihre Marketingbudgets neu ausrichten wollen.

Laut einer Unfrage der Association of National Advertisiers und Nielsen im August 2013 würden bereits zwei Drittel der Werbetreibenden bis zu 25 Prozent ihres Werbebudgets für integrierte Multiscreen-Kampagnen ausgeben. 72 Prozent der Befragten schätzen, dass dieser Anteil bis 2016 zwischen 26 und 100 Prozent liegen wird. Auf die Bitte, die Wichtigkeit des Multiscreen-Advertisings Heute und in Zukunft zu bewerten, stuften schon jetzt 48 Prozent das Thema Multiscreen-Advertising als sehr wichtig ein. 88 Prozent der Befragten gaben an, dass die Relevanz aber noch deutlich zunehmen wird.

Mobile Technologie ermöglicht das Sammeln von umfangreichen Daten, zum Erstellen von Zielgruppenprofilen. Basierend auf ähnlichen Verhaltens- und Benutzermustern können Unternehmen die Verbraucher in Kategorien aufteilen, die Interesse an bestimmten Apps teilen. Die gesammelten Daten stellen ein nützliches Tool zum Erstellen von kosteneffektiven Inhalten dar. Die Liebe am Multitasking sowie die Entwicklung des Medienkonsums hat eine neue Arena für Werbetreibende erschaffen. Es ist eindeutig, dass der neue Trend ernst genommen wird, da Werbetreibende ehrgeizig Multiscreen-Kampagnen kreieren und mit Verbrauchern über mehrere Kanäle interagieren.

Update vom 14.März 2014
Das Marktforschungsinstitut GfK hat in einer Studie für Facebook die Nutzung verschiedene Endgeräte per Onlinebefragung in den USA und Großbritannien untersucht. GfK belegt dabei, dass die Multi-Device Mediennutzung längst Realität geworden ist.  In Großbritannien etwa nutzen mehr als 60 Prozent der Erwachsenen mindestens zwei verschiedene Endgeräte, über 20 Prozent sogar drei. Außerdem gaben 40 Prozent an, sogar während ein und derselben Aktivität zwischen Geräten zu wechseln.
Unterschiedliche Aktivitäten verteilen sich dabei auf unterschiedliche Geräte. Tendenzen ließen sich aber feststellen:

Smartphone: Kommunikation
77 Prozent der Befragten benutzen ihr Smartphone außer Haus. Das Smartphone wird vorwiegend zur Kommunikation und für soziale Aktivitäten genutzt.

Das Smartphone ist dabei das einzige Gerät, das ganztägig genutzt wird. User gaben an mit zehn Mal höherer Wahrscheinlichkeit ihr Smartphone in öffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen, als einen Laptop und drei Mal wahrscheinlicher als ein Tablet.

Laptop/PC: Produktivität
86 Prozent der Befragten benutzen zuhause einen Laptop oder Desktop-PC. Diese gelten als die Arbeitsmaschinen. Angelegenheiten wie Buchhaltung werden fast ausschließlich hier ausgeführt.

Tablet: Unterhaltung
50 Prozent der Tablets werden von mehreren Familienmitgliedern geteilt. Tablets werden vornehmlich für Unterhaltungszwecke und vornehmlich Zuhause genutzt.

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