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ONLINE MEDIA

Kontroverse um PaidContent

24. April 2013 (ts)

Sind User bereit Geld für digitale Inhalte zu bezahlen? Diese Frage untersuchte das Institut ibi research an der Universität Regensburg im Auftrag der Internet World Messe. Ergebnis: Trotz aller Diskussionen um Paid Content glauben 30 Prozent der Befragten, dass Bezahlschranken für digitale Inhalte auch in Deutschland gut funktionieren könnten. Aber nur 13 % wären bereit für ein online Zeitungsabo monatlich 30 Euro zu bezahlen.

Knapp ein Drittel der Befragten haben schon einmal Geld für redaktionelle Inhalte ausgegeben, sei es für einen Blog-Eintrag, einen Nachrichtenartikel oder vergleichbare Inhalte. Zwar lehnt nur ein knappes Viertel der Experten ein Abonnement digitaler Zeitungsinhalte in Höhe von 30 Euro grundsätzlich ab. Dagegen sind nur 13 Prozent der Befragten bereit diese Summe auszugeben.

Bei der Grundsatzdebatte, ob Bezahlkonzepte für digitale Medieninhalte überhaupt funktionieren könnten, spiegelt die Befragung die gespaltene Positionen im Markt wieder: 19 Prozent geben dem Modell keine Chance, aber immerhin 30 Prozent glauben fest daran. Die Mehrheit (51 Prozent) stimmt zwar zu, dass Paywalls funktionieren könnten. Sie sind aber skeptisch, ob dies eine Lösung mit Zukunft ist.

Fast niemand würde für ein digitales Abo Zahlen (Quelle: ibi research)