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Second Screen: Geteilte Aufmerksamkeit mit Folgen

4. Februar 2013 (hc)

Im Rahmen des W3B-Reports zum Second Screen wurden im Oktober/November letzten Jahres 8.000 Personen online zum Thema „Second Screen“ befragt. 81 Prozent gaben in der Studie an, am Vortag ferngesehen zu haben, 55 Prozent davon nutzten dabei gleichzeitig auch einen Second Screen. Spitzenreiter der Zweitgeräte ist noch immer das Laptop mit 52 Prozent, gefolgt vom Smartphone mit 37 Prozent. Immerhin schon 12 Prozent tummeln sich mit einem Tablet vor dem Fernseher.

Doch was machen die User mit ihren Geräten während sie fernsehen? Laut der Umfrage surften knapp 50 Prozent im Internet, 48 Prozent bearbeiteten E-Mails, über 30 Prozent der Befragten waren in Sozialen Netzwerken aktiv und mehr als jeder Vierte hat parallel auf seinem Second Screen gespielt. Die eigentlich interessanten Zahlen sind diese: nur knapp 2 Prozent haben online etwas genutzt oder abgerufen, das mit einer TV-Werbung im Zusammenhang stand. Allerdings kauften knapp 8 Prozent der Befragten während sie fernsahen Online ein und 10 Prozent reagierten auf den TV Content.

Aus der Studie W3B.

Was genau auf den parallel zum Fernsehen genutzten Second Screens stattfindet ist von vielen Faktoren abhängig, so die W3B-Studie: Von der Nutzergruppe, dem eingesetzten Endgerät - und nicht zuletzt vom Wochentag. Während Werktags z. B. besonders häufig E-Mails bearbeitet werden, wird am Wochenende auf den Second Screens öfter gesurft und auf Facebook & Co zugegriffen.

Aus der Studie W3B.

Susanne Fittkau von Fittkau & Maaß Consulting: "Es ist nicht damit zu rechnen, dass dem Fernsehen zukünftig noch so viel ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie wir es in der Vergangenheit gewohnt waren. Die Tendenz zum Second Screen wird dank Tablet, Smartphone & Co nicht aufzuhalten sein."

Zur Studie bitte hier entlang