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PROGRAMMATIC

Facebook führt Conversion Tracking Tool ein

20. November 2012 (sg)

Facebook hat vor einigen Tagen die Einführung eines neuen selbstbedienbaren Conversion Tracking Tools zur Messung der Konversionsrate bekannt gegeben. Das Tool soll Webungtreibende dabei helfen effektiver den ROI von Kampagnen zu messen und künftige Kampagnen zu optimieren. Das neue Feature steht im Facebook Werbeanzeigenmanager zur Verfügung.

Mit dem Conversion Tracking Tool werden nicht nur Aktionen gezählt, die über Werbeanzeigen auf Facebook per Klick zu anderen Seiten geleitet werden, sondern soll auch ein optimiertes CPM-Bidding ermöglichen. Damit können Werbeanzeigen gezielt den Menschen anzeigt werden, die am ehesten auf ihrer Webseite eine Aktion durchführen werden. Mit diesen Updates will Facebook Werbetreibenden dabei helfen nachzuvollziehen, wie ihre Werbekampagnen zu mehr Interaktion animieren und wie sie zukünftige Kampagnen effektiver gestalten können.

In ersten Produkttests sollen Unternehmen festgestellt haben, dass mit Werbeanzeigen, die über optimiertes CPM geschaltet wurden, geringere Kosten pro Aktion (CPA) entstehen, als mit Anzeigen, die über CPC-Bidding geschaltet wurden. Im Durchschnitt ist optimierte CPM-Werbung 40% günstiger pro Aktion als identische CPC Werbung.

Dieses Feature wird ab Ende November global angewendet

Im Werbeanzeigenmanager sollen Werbetreibende einen Code-Baustein kreieren, der auf jeder Webseite, auf der sie Reaktionen messen wollen, eingefügt werden kann. Wenn diese Seiten von Personen geöffnet werden, die zuvor auf eine Werbeanzeige bei Facebook geklickt oder gesehen haben, soll die Code-Ergänzung ein Signal an Facebook senden und die Aktion wird im Werbeanzeigenmanager gezählt. Werbetreibende können dann sehen, wie viele Menschen ihre Werbeanzeigen angeklickt oder gesehen haben und die gewünschte Aktion ausgeführt haben.

Nach dem Erstellen einer Werbeanzeige können Werbetreibende sich für optimiertes CPM-Bidding entscheiden. Dann soll das Facebook-System die Werbeanzeigen nur den Menschen anzeigen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit mit diesen Informationen etwas anfangen können. Dies basiert auf standardisierten demografischen Angaben und vergangenen Klicks und Aktionen, wie zum Beispiel „Gefällt mir“-Angaben von Seiten und App-Installierungen.

Die Effektivität von Werbung zu messen ist entscheidend für alle Werbetreibenden und das Ziel dieses sehr gewünschten Features ist es, Direktvermarkter dabei zu unterstützen, zu verstehen, wie ihre Anzeigen wirken und wie sie eine Kampagne noch effektiver gestalten können. Wichtig zu erwähnen: Es sollen keine Nutzerinformationen an Werbetreibende weitergegeben werden.