PROGRAMMATIC

adscale RTB-Umsätze um 166 % gestiegen

6. September 2012 (hc)

Zweimal jährlich wertet adscale die bei der Vermarktung entstehenden Daten aus und fasst sie im adscale Analyzer zusammen. Der aktuelle Analyzer feiert das fünfjährige Jubiläum von adscale und zieht das Fazit aus fünf Jahren Online-Marktplatz und einem halben Jahr Realtime-Bidding (RTB). Gestartet ist adscale mit einer Reichweite von 36.000 Unique Visitors und rund 200 Webseiten. Heute sind es 5.000 Websites und 42,6 Mio. Unique Visitors – laut comScore Juli 2012 immerhin 74,8 Prozent aller deutschen User.

Das allgemeine Preisniveau auf adscale hat sich nach oben bewegt. Im Durchschnitt lagen die Preise im ersten Halbjahr 2012 gut 24 Prozent über denen von 2011. Vergleicht man jeweils nur das erste Halbjahr, dann liegt das Preisniveau 2012 sogar 57 Prozent höher. Dafür verantwortlich sind neben teuren Brandingwerbemitteln  das immer selbstverständlicher werdende Targeting. Der durchschnittliche TKP bei über RTB eingekauften Werbeflächen lag bislang im Schnitt 60 Prozent über dem durchschnittlichen TKP von Kampagnen, die ohne RTB gebucht werden. Zwischen dem Startmonat April und Juni stiegen die mit RTB erzielten Umsätze auf adscale um 166 Prozent. Derzeit erwirtschaftet adscale bereits bis zu zehn Prozent der Tagesumsätze mit Real-Time-Bidding. Mittlerweile sind gut 80 Prozent des auf adscale angebotenen Traffics RTB-fähig. Bis zum Jahresende 2012 soll eine Vollabdeckung erreicht werden.

Beim Einkauf von Werbeflächen über RTB sind Advertiser bereit, höhere TKPs zu bezahlen, da sich gleichzeitig auch die Kampagneneffizienz durch das genauere Aussteuern der Kampagnen verbessert. Insbesondere Re-Targeting-Kampagnen setzen derzeit auf den gezielten Einkauf von Interessentenprofilen in Echtzeit.  Die meisten Impressions werden im Umfeld „Auto&Motorrad„ eingekauft gefolgt von sozialen Kategorien. Dabei sind die besonders umsatzstarken Kategorien gar nicht zwingend die Bereiche, in denen Real-Time-Bidding die höchsten Tausenderkontakt-Preise erzielt. Überdurchschnittlich hohe TKPs werden beispielsweise in den Kategorien „Familie & Erziehung“ sowie „Heim & Garten“ erzielt, in denen die Planer vor allem Haushaltsführende als besonders gefragte Zielgruppe ausmachen.