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Amobee und ID5 schmieden EMEA-Partnerschaft

7. October 2021 (apr)
Bild: Jonny Gios – Unsplash

Der britische Identity-Experte ID5 arbeitet mit der US-amerikanischen Martech-Plattform Amobee an einem gemeinsamen geräteübergreifenden ID-Graphen für die EMEA-Region. Die Partnerschaft soll die Adressierbarkeit in cookielosen Umgebungen verbessern und Werbetreibenden so mehr Reichweite verschaffen. Bei der Kooperation geht es insbesondere um eine holistische Sicht auf Geräte, Personen und Haushalte für internationale Mediaeinkäufer.

Amobee arbeitet ID-agnostisch und versucht in seiner Advertising-Infrastruktur verschiedene Device-Graphen miteinander zu kombinieren, um seinen Kunden einen Mix an Lösungen bieten zu können. Dabei schaut das Unternehmen bei seinen Partnern vor allem auf DSGVO-Konformität und die vorhandene Reichweite in EMEA. ID5 kann beides liefern, nutzt darüber hinaus auch noch das Transparency and Consent Framework (TCF) vom Branchenverband IAB und deckt den Kanal Connected TV mit ab.

Piper Heitzler, Head of Growth EMEA bei Amobee, ist überzeugt davon, dass ID5 erfolgreich im fragmentierten europäischen Programmatic-Ökosystem navigiert, indem es weitreichende Kollaborationen mit Publishern, der Suppy-Side und Daten-Partnern in allen größeren Märkten eingeht. Hingegen freut sich Joseph Quaglia, VP of Sales and Business Development bei ID5, über Amobee als “ersten Partner, der das Potenzial der geräteübergreifenden Lösung von ID5 in Europa hebelt”.

Amobee bezeichnet sich selbst als “die einzige einheitliche Werbeplattform für TV, CTV, Digital und Social.” Sie operiert unter dem Dach des singapurischen Telko-Giganten Singtel und hat mit diversen Übernahmen auf sich aufmerksam gemacht. Insbesondere die Akquisition des DSP- und DMP-Anbieters Turn für 310 Millionen US-Dollar in 2017 sorgte zuletzt für Wirbel.

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