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Flughafen-Vermarkter Media Frankfurt will Digitalanteil weiter steigern

2. August 2021 (jm)
Bild: Dennis Gecaj - Unslash

Als 1971 die Gesellschaft für Flughafenwerbung am Flughafen in Frankfurt an den Start ging, dachte wahrscheinlich niemand daran, dass 50 Jahre später ein Großteil der Werbeflächen digital bespielt werden. Media Frankfurt feiert nun nach schwierigen Monaten in der Corona-Krise Jubiläum und der Vermarkter des Fraport hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder den neuen Begebenheiten am Werbemarkt angepasst.

“Seit 50 Jahren bieten wir am Flughafen Frankfurt Kontinuität, Konnektivität und Kreativität“, sagt Martin Korosec, Geschäftsführer von Media Frankfurt. “Kunden wie Sixt, Opel, Lufthansa aber auch viele Luxusmarken haben bei uns zeigen können, wie aufmerksamkeitsstarke Out-of-the-Box-Werbung funktioniert. Der Flughafen, an dem selbst Gepäckbänder oder der Tower zur Werbefläche werden, bildet einen idealen Markenschauplatz für überraschende Inszenierungen jenseits der klassischen Kanäle.”

In der Anfangszeit vermarktete Media Frankfurt hinterleuchtete Bildflächen, Großbildflächen, Vitrinen, Plakate und Fahnen auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt, an dem schon damals 10,6 Millionen Passagiere ein- und umstiegen oder landeten. Mit dem rasanten Anstieg der Passagierzahlen wuchs auch das Unternehmen, an dem mit 51 Prozent der Fraport, mit 39 Prozent Jcdecaux und mit zehn Prozent die Ströer-Gruppe beteiligt sind.
Heute wird die Hälfte der Flächen digital bespielt. 2026 soll das Terminal 3 dann mit ausschließlich elektronisch steuerbarem Portfolio eingeweiht werden. Bis zum Jahr 2031 rechnet Media Frankfurt mit einem Digitalanteil von 80 Prozent. Im bislang passagierstärksten Jahr 2019 waren insgesamt rund 70,6 Millionen Fluggäste am Frankfurter Flughafen unterwegs.

Es bleibt spannend, wie sich das Unternehmen künftigen Herausforderungen stellen wird und welche Formate noch hinzukommen werden. Laut Martin Korosec sind die innovativsten Kampagnen die Omnichannel-Aktionen, "die Werbung, Retail, Promotion, Online und Newsletter aufs Wirkungsvollste verzahnen". Dies funktioniere insbesondere gut, "weil der Fraport an allen relevanten Touchpoints gleichermaßen beteiligt" sei.

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