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CONTENT MARKETING

Plattform will Native Advertising in Podcasts automatisieren

1. October 2019 (ft)
Bild: Jabbacake - Pixabay.com

Podcasts sind in aller Ohren. Rund jeder dritte Deutsche hört regelmäßig in das Format rein. Mit wachsendem Interesse vergrößert sich auch hierzulande die Zahl der Angebote rasant. Dennoch ist die Einbindung der Podcasts ins Marketing bisher noch begrenzt. Plattformen wie Spotify bieten zwar Mid-Roll Spots zur Buchung an, decken jedoch längst nicht den gesamten Markt ab. Um Werbetreibende und Podcaster zusammenzubringen, ist nun eine neue Plattform an den Start gegangen.

Audionatives hat es sich zur Aufgabe gemacht, Podcaster und Advertiser vollautomatisiert zu verknüpfen. Anstatt Werbemittel in den Stream des Podcasters einzubinden, sieht sich die Plattform als Vermittler zwischen dem Podcaster und den Marken. Die gesamte Abwicklung – die Klärung der Konditionen wie auch die Buchung – läuft über Audionatives. Die Werbebotschaft spricht der Podcaster nativ ein.

Während Podcast-Vermarktung häufig noch manuell abgewickelt wird, findet dieser Prozess hier automatisiert statt. „Indem wir auf eine rein technische Lösung setzen, erfolgt die Abwicklung ohne zeitliche Verzögerung. Dadurch kommen Podcaster und Advertiser schneller ans Ziel: Der eine verdient Geld und der andere kann seine Werbung direkt platzieren“, erklärt Marco Möschter, Geschäftsführer der Audiostruct GmbH, dem Unternehmen hinter Audionatives.

Auf der Plattform suchen Podcaster aktiv nach interessierten Werbetreibenden. Advertiser, die auf der Suche nach passenden Podcasts für ihre Produkte oder Dienstleistungen sind, lassen sich mittels einer Suchfunktion finden. Marketingverantwortliche bekommen dann relevante Angebote sortiert nach Kategorien und Reichweite über Audionatives angeboten. Ist ein passender Podcast gefunden, verhandeln die beiden Parteien die Konditionen: Preis, Inhalt sowie Zeitpunkt der gewünschten Werbenachricht im Stream (Pre-, Mid- und Post-Rolls sind möglich) bestimmen Werbetreibender und Podcaster selbst. Der Podcaster hat zudem die Möglichkeit dem Advertiser vor der Veröffentlichung einen Soundschnipsel zu präsentieren, der dann vom Advertiser abgenickt werden kann.

Durch die native Einbindung der Werbung ließen sich alle Podcasts buchen, auch die auf Spotify, Itunes und Co. Hier gebe es schließlich die größtmögliche Aufmerksamkeit und somit die begehrte Reichweite, erklärt Audionatives auf Anfrage.

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