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DATA & TARGETING

Adobe, Microsoft und SAP führen Gremium für Open Data Initiative ein

27. March 2019 (ft)
Bild: Vectorfusionart - Adobe Stockk + Sumit Arora; CC0 - unsplash.com

Bereits im September 2018 kündigten die drei Unternehmen an, ihre Kunden bei der unternehmensweiten Verknüpfung ihrer Daten zu unterstützen. Im Rahmen der „Open Data Initiative“ sollen Nutzerinformationen über ein gemeinsames und offenes Datenmodell zusammengeführt werden. Um die Entwicklung voranzutreiben, gaben Adobe, Microsoft und SAP nun bekannt, einen Partnerbeirat zu gründen, der einen Querschnitt ihrer Kunden abbilden soll.

In einer ersten Ankündigung im September letzten Jahres hatten die drei Partner einen gemeinsamen Ansatz zum Aufbrechen von Datensilos angekündigt. Unternehmen sollen so Verbindungen zwischen isolierten Datensätzen herstellen und einen besseren Überblick über ihre Kundeninteraktionen bekommen können. Der einheitliche Datenspeicher soll es Kunden von Adobe, Microsoft und SAP ermöglichen, zwischen verschiedenen Entwicklungstools und Applikationen zur Bereitstellung von Diensten zu wählen. Voraussetzung ist jedoch, dass Produkte aller drei Unternehmen beim Kunden Anwendung finden. Die am Datenaustausch beteiligten Plattformen sind die dobe Experience Cloud, Microsoft Dynamics 365 und Office 365 sowie SAP C/4HANA.

Die drei Software-Unternehmen haben für die Zusammenführung der Daten drei Leitprinzipien aufgestellt:

  • Jedes Unternehmen besitzt und behält die vollständige, unmittelbare Kontrolle über all seine Daten.
  • Kunden können KI-gesteuerte Geschäftsprozesse nutzen, um aus einheitlichen Verhaltens- und Betriebsdaten wichtige Erkenntnisse und Informationen abzuleiten.
  • Ein breites Partner-Ökosystem sollte in der Lage sein, ein offenes und skalierbares Datenmodell zur Erweiterung der Lösung wirksam einzusetzen.

Gleich zum Start haben die Unternehmen Coca-Cola Company, Unilever und Walmart ihre Unterstützung der Open Data Initiative zum Ausdruck gebracht.

Neues Gremium

Das nun angekündigte Gremium wird aus über einem Dutzend an Partnern bestehen, darunter Accenture, Amadeus, Capgemini, Change Healthcare, Cognizant, EY, Finastra, Genesys, Hootsuite, InMobi, Sprinklr und WPP. Mit der Partnerauswahl wollen die Plattformen einen Querschnitt aller Branchen und Kundensegmente bilden.

„Unsere Kunden suchen nach einer Lösung, Verhaltens-, CRM-, ERP- und andere interne Datensätze zu verbinden und ein umfassendes Verständnis jedes einzelnen Kunden zu erhalten. Die große Herausforderung liegt in der Integration der Daten“, erklärt Stephan Pretorius, CTO von WPP, die Teilnahme an der Initiative. „Wir freuen uns über die Initiative von Adobe, Microsoft und SAP und sehen viele Möglichkeiten, zur Entwicklung der ODI beizutragen.“

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