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Hamburg wird Europazentrale von SpotX

15. November 2018 (ft)
Bild: Kara - Adobe Stock

Die Zusammenlegung der Geschäfte nach der Fusion der Videovermarkter und Technologieanbieter SpotX und Smartclip ist in vollem Gange. Bereits im August 2018 wurde die neue Führungsriege bekannt gegeben. Nun steht der neue Standort der Europazentrale des Unternehmens fest – Hamburg. Von hier will SpotX alle europäischen Märkte bedienen und auf die länderspezifischen Besonderheiten eingehen.

Zur Eröffnung der neuen Niederlassung kommentiert Irina Petricek-Steiner, General Manager Business Operations, SpotX Europe: „SpotX ist weltweit tätig, wir wollen jedoch sicherstellen, dass unsere Technologie und Services auf die Bedürfnisse unserer lokalen Kunden zugeschnitten sind. Es ist kein Geheimnis, dass die europäische Landschaft vielfältiger ist als die in den USA, deshalb müssen wir offen und beweglich bleiben.“

So verlange der europäische Markt aufgrund der Technologievielfalt oft nach länderspezifischen Lösungen. In Italien wird beispielsweise der HbbTV-Standard für adressierbare TV-Werbung eingesetzt, während sich SpotX in Großbritannien auf Connected TV-Lösungen konzentriert und die Over-the-Top-Monetarisierung (OTT) ermöglicht. Durch die Integration mit der Technologie von Smartclip möchte SpotX sich so an jeden lokalen Markt Europas anpassen.

Die Europazentrale am Standort Hamburg ist zugleich auch der Firmensitz von SpotX Deutschland, die von Dr. Oliver Vesper und Thorsten Schütte-Gravelaar als Geschäftsführer geleitet wird. Unter dem Dach der 2016 gegründeten Ad Alliance ist SpotX mit Smartclip Teil der gattungsübergreifenden und crossmedialen Vermarktungsangebote. Zu ihr gehören auch IP Deutschland, Spiegel Media sowie G+J EMS.

Der Fakt, dass wir zu RTL gehören, gibt uns weitere Möglichkeiten, lokal zusammenzuarbeiten. So wie wir im Rahmen der Ad Alliance mit Smartclip in Deutschland erfolgreich kooperieren oder mit SpotX und RTL Niederlande in Benelux. Beides zeigt eine engere Zusammenarbeit und ermöglicht uns, größere Projekte auf regionaler Ebene voranzutreiben

(Irina Petricek-Steiner)