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Public-Viewing noch nicht auf Weltmeister-Niveau

27. Juni 2018 (jvr)
Von AxelHH - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19887731

Locarta, ein Marktforschungsunternehmen, das neue Analytics-Kategorien basierend auf Smartphone-Standortdaten anbietet, hat zu den ersten beiden Deutschlandspielen die Besucherzahlen der 15 größten Public-Viewing-Standorte ausgewertet.

Während der WM misst das Berliner Marktforschungsinstitut Locarta die Besucherzahlen von Public-Viewing-Orten in den 15 größten deutschen Städten anhand von Smartphone-Daten. Die Besucherzahlen werden aggregiert und dann im Verlauf des Turniers von Spiel zu Spiel in Form eines Public-Viewing-Barometer verglichen. Den Ausgangswert von 100 bilden die Zahlen beim Auftaktspiel der Nationalmannschaft gegen Mexiko. Die Kapazitätsgrenzen der beobachteten Orte reichen dabei von 40 bis zu mehreren Hunderttausend auf der Fanmeile in Berlin.

Beim ersten Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft waren viele kleinere Orte gut besucht, die ganz großen Veranstaltungen wie die Fanmeile oder die Fanarena in Hamburg hatten ihre Kapazitäten aber noch nicht voll ausgeschöpft.

Beim zweiten Spiel bot sich ein ähnliches Bild, gegen Schweden sanken die Zuschauerzahlen sogar um 18%. Ein Grund könnte sein, dass Fußball-Deutschland bereits nach dem ersten Spiel die Hoffnung auf Erfolge bei dieser WM aufgegeben hat, ein anderer natürlich das am zweiten Spieltag vorherrschend schlechte Wetter in Deutschland.
Zudem konnte Locarta feststellen, dass nach Abpfiff der Spiele die Fans die Public Viewing-Orte zügig verließen. Locarta hat ein Panel aus 1,8 Millionen deutschen Smartphone-Nutzern aufgebaut, die zugestimmt haben, anonym ihren Standort zu teilen. Mehr zur Systematik finden Sie hier.