Facebook arbeitet immer noch akribisch an seinen Datenschutzeinstellungen. Doch während sich Mark Zuckerberg im Mai noch immer in Anhörungen auf Grund des Cambridge Analytica Skandals befand, wurden über ein paar Tage hinweg versehentlich die Posts von etwa 14 Millionen Usern öffentlich gemacht. Schuld war ein Systemfehler.
Wer bei Facebook einen Post in seiner Timeline macht, kann darüber entscheiden, wer den Inhalt zu Gesicht bekommt: Freunde, Freunde von Freunden oder jeder. Normalerweise wird die erste Entscheidung auch für alle sukzessiven Posts übernommen. Durch einen Fehler im Zusammenhang mit einer anderen Funktion, wurden jedoch die Einstellungen von etwa 14 Millionen Usern für die Dauer von zehn Tagen im Mai auf „Öffentich“ gestellt. In der Annahme, ihre Posts würden weiterhin nur unter Freunden angezeigt, waren die Inhalte jedoch sichtbar für alle.
Facebooks Chief Privacy Officer Erin Egan kündigte an, dass alle betroffenen Nutzer eine Nachricht in ihrem Newsfeed erhalten, in der sie aufgefordert werden, die Privatsphäreeinstellungen der Posts zu überprüfen, die in der Zeit von ihnen veröffentlicht wurden.
Egan betonte, dass man auch in Zukunft mit solchen Fehlern offen umgehen werde, um die geforderte Transparenz zu gewährleisten.
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