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VIDEO

Wie Teads die Brücke zwischen Online und Offline schlagen will

6. November 2017 (ft)
Bild: Denny Luan - unsplash.com

Fernsehwerbung soll in erster Linie eine große Reichweite generieren. Wenn jedoch eine bestimmte Grenze erreicht ist, kann ein zusätzlicher Reichweitenzuwachs nur mit erheblichen Mehrkosten erzielt werden. Der Video-Vermarkter Teads möchte stattdessen die Reichweiten online erweitern, da Werbung hier vergleichsweise günstiger zu buchen ist.

Die direkte Verbindung zwischen den Reichweiten-Währungen für TV und Online herzustellen, boten bisher hauptsächlich Agenturen auf Grundlage von Berechnungen an. Nun möchte Teads mit „TvExtend“ eine transparente und unabhängig validierte Lösung bieten. Dafür werden die Reichweitendaten der AGF Videoforschung mit Daten der AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung) verknüpft. Der Einkauf des Inventars erfolgt über klassischen Mediaeinkauf wie auch programmatisch über Private Marketplaces.

Auch mit dem Angebot von Teads können die einzelnen TV-Zuschauer und Online-Nutzer nicht gematcht werden. Die Ansprache erfolgt auf Grundlage von Marktforschungsdaten und Hochrechnungen.

Validiert wird das Verfahren durch den Datenmarktplatz Emetriq. Das Unternehmen überprüft mittels der Daten über Teads, ob der Video-Vermarkter tatsächlich die erforderliche Reichweite in der gewünschten Zielgruppe dem Kunden zur Verfügung stellen kann. Dadurch möchte Teads für seine Kunden mehr Transparenz in der Reichweitenbuchung schaffen.

Michael Möller, Sales Director Deutschland bei Teads, erklärt: „TV-Werbung wird nach wie vor als Reichweitenbringer gebucht. Das ist prinzipiell auch gut und richtig. Wenn dort eine Sättigung einsetzt, kostet jedes Prozent zusätzliche Reichweite unverhältnismäßig viel. Mit unserem Produkt tvExtend kann Bewegtbildwerbung jetzt online die gewünschte Zielgruppe ansprechen und verlässlich die zusätzliche Reichweite liefern, zu einem Bruchteil der Kosten.“ Um die nötige Online-Reichweite macht sich der Vermarkter keine Gedanken. Teads erreiche mit seinem Videomarktplatz über sein Publisher-Portfolio 92 Prozent der deutschen Internetbevölkerung und könne so TV-Kampagnen online den nötigen Uplift verschaffen, ergänzt Möller.