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DATA & TARGETING

Umbenennung: Aus xAd wird GroundTruth

15. June 2017 (jvr)
Bild: vpavlyuk, Adobe Stock

Der Name xAd war für ein Unternehmen, das mit standortbezogenen Daten Advertisern dabei hilft, zielgenau mobile Werbung auszuspielen, sperrig wie ein Klotz am Bein und genauso hinderlich, schon weil es in Deutschland ein gleichnamiges Mediamonitoring-Unternehmen gibt. Nun hat sich die Firma mit Stammsitz in New York von diesem Klotz befreit und sich in GroundTruth umbenannt. Damit verfolgt CEO Dipanshu ‚D‘ Sharma den Plan, die Marktpositionierung des Unternehmens rundum das Thema „Location Data“ zu verbessern.

Seit 2009 konzentrierte sich GroundTruth (xAd) auf die Aussteuerung mobiler Werbung mit Hilfe selbst erhobener Echtzeit-Standortdaten, die auf die eigene Lokalisierungstechnologie Blueprint beruht.

GroundTruth will damit auch weitermachen, sieht aber richtigerweise viel mehr Potenzial im Bereich Location Data. Die Standortdaten sollen einer Vielzahl von Branchen für ihre Marketingzwecke zur Verfügung stehen, kurz gesagt: GroundTruth will weg von einem Pure Advertising Player, hin zu einem Location-Data-Provider im digitale Marketing. Das schließt Online-to-Store Kampagnen genauso mit ein wie Daten für die Verkehrsplanung.

GroundTruth arbeitet mit GPS-Daten, soweit GPS in Apps aktiviert ist. Laut Techcrunch soll GroundTruth mit über 150.000 Apps kooperieren. Größter Coup war die Übernahme von WeatherBug im November 2016 für 42,5 Mio. US Dollar. WeatherBug ist nur am US Markt aktiv, zählt jedoch dort zu den meist genutzten Wetter-Apps.

„Der Name xAd hat unser Geschäft zu sehr eingeschränkt“, sagt Dipanshu ‚D‘ Sharma, CEO von GroundTruth. „Standortbezogene Daten sind nicht nur für die mobile Werbung relevant, sondern können andere Bereiche beflügeln, darunter Immobilien, Verkehr oder Out-of-Home-Planung. Auch der Einfluss des Wetters auf Ladenbesuche wird jetzt genau erfasst, denn durch unseren Kauf von WeatherBug können Wetter-Daten direkt einbezogen werden. Als GroundTruth können wir unsere Ambitionen über den Media-Bereich hinaus ausweiten.“

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