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ECOMMERCE

Amazon Prime Now baut Geschäftsmodell aus

12. April 2017 (ft)
Bild: Amazon Presse

In 2016 startete Amazon seinen Prime Now-Versand mit dem ausgewählte Produkte innerhalb von zwei Stunden nach Bestellung ihr Ziel erreichen. Nun erweitert das Unternehmen das Angebot um externe Händler. Bei dem Marktplatz-Modell können Nutzer nun auf das Sortiment von anderen Geschäften zugreifen. Erste Partner sind die Lebensmittelhändler Basic und Kochhaus.

Das Angebot beschränkt sich derzeit jedoch nur auf Berlin. Dort können Kunden ab sofort Bio-Produkte wie Obst, Gemüse und Fleisch aus dem Inventar von Basic und Kochsets bestehend aus Rezepten und den jeweiligen Feinkost-Zutaten von Kochhaus bestellen. Nach Bestellung erhalten sie die Waren der lokalen Händler innerhalb von ein bis zwei Stunden.

Bei Prime Now handelt es sich um eine Steigerung der Same-Day-Lieferung von Amazon. Für den Service besteht ein Mindestbestellwert von 20 Euro. Für besonders Ungeduldige bietet Amazon die Lieferung innerhalb einer Stunde an. Diese Option kostet jedoch knapp sieben Euro Aufschlag. Die verfügbaren Lieferzeiten richten sich nach den jeweiligen Händlern. So liefert Kochhaus nur zwischen 10 und 22 Uhr. Die Waren von Basic sind zwischen 8 und 24 Uhr verfügbar.

Duch die Integration von externen Händlern dürfte Amazon auch seinen Ruf beim Einzelhandel verbessern. Ramin Goo, Geschäftsführer von Kochhaus, zeigt sich jedenfalls sichtlich begeistert: „Die schnelle Lieferung mit Prime Now ist für unser Unternehmen eine tolle Option, um weitere Kunden schnell zu erreichen und unsere Bekanntheit zu steigern.“