
Die WPP-Agenturgruppe GroupM hat sich laut dem britischen Marketing Magazin M&M Global über einen nicht näher genannten Messdienstleister abgesichert. Dieser Dienstleister soll dafür sorgen können, dass die Werbung der GroupM-Kunden nicht auf markenschädliche YouTube Umfelder ausgeliefert wird. Derweil haben Analysten den für Google entstandenen Schaden durch die Brand-Safety Versäumnisse auf YouTube auf 750 Mio. US Dollar beziffert.
Zahlreiche internationale Brands haben ihre Kampagnen auf YouTube gestoppt, nachdem bekannt wurde, dass ihre Display Werbung über Googles programmatischen Marktplatz AdX auf markenschädlichen User Generated Content von YouTube zu sehen war.
Analysten von Nomura Instinet beziffern den Schaden für Google auf etwa 750 Mio. US Dollar. Das berichtet jedenfalls M&M Global. Bei einem geschätzten Jahresumsatz von 10.2 Mrd US Dollar wären das Einbußen von 7,5%.
GroupM hat reagiert und einen eigenen Mess- und Brand Safety-Dienst reaktiviert, der von Google offenbar auch sofort zugelassen wurde. Das überrascht. Normalerweise erlaubt Google den Einsatz von Third-Party-Dienstleistern bei der Kampagnenausspielung auf Google eigene Umfelder nicht so einfach, warum Google - wie Facebook - gern auch als Walled Garden bezeichnet wird.
EVENT-TIPP ADZINE Live - SPOTLIGHT: Audio Innovation am 09. September 2025, 11:30 Uhr - 12:15 Uhr
In dieser SPOTLIGHT-Folge nehmen wir Innovationen im Audio-Bereich unter die Lupe. Jetzt anmelden!
Events
Tech Partner
Whitepaper
DAS KÖNNTE DICH INTERESSIEREN
-
ADTECH Kurs auf Brandformance: Der Weg von Outbrain zur Marke Teads
-
DATA Data Collaboration Platforms 2025: Die Architektur ist entscheidend, nicht das Label
-
DIGITAL MARKETING Identität statt Illusion: Warum viele KI-Projekte im Marketing ins Leere laufen
-
ADTECH Agenturen und Adtech-Anbieter: Vom Spannungsverhältnis zur Partnerschaft auf Augenhöhe