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Transparenzdebatte: Facebook bessert nach

10. Februar 2017 (ft)
Bild: William Iven; CC0 - unsplash.com / Bearb.: ADZINE

Nachdem Facebook im Herbst 2016 durch verfälschte Videometriken und zu wenig Transparenz in die Kritik geraten ist, zeigt sich das Unternehmen bemüht, den Vertrauensverlust bei Werbetreibenden wieder gut zu machen. So kündigt das soziale Netzwerk nun mehr Transparenz für Werbetreibende an und erweitert die Möglichkeiten der Videobuchung. Zudem verpflichtet sich Facebook einem Audit-Verfahren durch den Media Rating Council (MRC), um die Genauigkeit der durch Facebook zur Verfügung gestellten Daten zu überprüfen.

Um Werbetreibenden in Zukunft bessere Einblicke in Facebook und Instagram zu verschaffe, plant das Unternehmen detailliertere Informationen über Ad Impressions zur Verfügung zu stellen. Den Anfang dieser Maßnahme bildet die millisekundengenaue Messung von Display Ads. Dabei unterscheidet Facebook drei Formen. Neben der Zeit, die ein Ad generell sichtbar ist, soll auch gemessen werden, wie lange 50 sowie 100 Prozent des Werbemittels im sichtbaren Bereich waren.

Neben den Erweiterungen der Messmöglichkeiten soll auch die Buchung von Video-Inventar bei Facebook, Instagram und dem Audience Network im Laufe des Jahres ausgebaut werden. Dazu gehört die Option, dass Werbetreibende nur für komplett angesehene Video Ads bis zu einer Länge von 10 Sekunden zahlen. Des weiteren gibt es die Möglichkeit Videos nach dem 50/2-Standard des MRC zu buchen. Zum Leidwesen vieler Nutzer sollen Werbetreibende auch in der Lage sein, Videowerbung zu buchen, die mit aktiviertem Ton abgespielt wird.