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Messenger-App "Allo": Google versucht's nochmal

21. September 2016
Bild: Google

Google versucht mit seinem nun offiziell angekündigten Messaging-Dienst „Allo“ erneut den Giganten WhatsApp und dem Facebook Messenger Konkurrenz zu machen, nachdem der 2013 gestartete Dienst Google Hangouts sich nicht in der breiten Masse etabliert hat. Mit dem neuen Anlauf möchte das Unternehmen nun intelligentere Funktionen während des Chattens bieten und verknüpft den Nutzer dadurch mehr mit dem Googleversum.

Hangouts, Duo, Allo

Als Google Hangouts 2013 erschienen ist, hat es alle Funktionen von modernen Messengern in sich vereint: Nachrichten, Telefonie, Video- und Gruppen-Chats. Jedoch blieb der gewünschte Erfolg leider aus. Nun ist aus dem ursprünglichen Programm, das sowohl auf PC als auch mobilen Geräten nutzbar ist, ein Dreigespann aus Allo, Duo und Hangouts geworden. Damit hat der Konzern die Funktionen von Hangouts aufgesplittet. Duo bietet Videotelefonie, Hangouts bleibt weiterhin als Standalone-Version bestehen und Allo soll auf den Messenger-Bereich abzielen.

Mehr Daten für „Intelligente Antworten“

Folgt man der Präsentation des Allo-Messengers so stehen neben der Kommunikation ganz klar die Daten im Vordergrund. Mittels der Funktion „Intelligente Antwort“ sollen Nutzer in der Lage sein, auf Fragen von Gesprächspartnern mit vorgefertigten Antworten zu reagieren, die der Messenger auf Grundlage von Analysen des Gesprächsstils des Nutzers automatisch generiert.

Zudem ist der Google Assistant in den Messenger integriert. Damit vereint Google die Funktionen von verschiedenen Chat Bots, wie man sie aus dem Facebook Messenger kennt, in einer Funktion. So sollen Restaurantsuchen, Kinozeiten, Youtube-Videos und Wegbeschreibungen direkt über den Assistenten im Messenger abgerufen und geteilt werden können.

In den kommenden Tagen soll das neue Programm für Android und iOS verfügbar sein. Es bleibt abzuwarten, ob Google diesmal mit Erfolg ein größeres Stück des Messenger-Kuchens abbekommt.

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