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PERFORMANCE

Erste Erfahrungen mit Facebooks "Lead Ads"

19. November 2015 (jvr)
Screenshot Facbook

Seit Oktober bietet Facebook offiziell das Werbeformat Lead Ads für Mobile an. Mit diesem Anzeigenformat können Werbetreibende direkt aus Facebook heraus neue Leads generieren. Die Agentur Rabbit eMarketing hat die Lead Ads getestet und erzielte dabei erstaunlich gute Ergebnisse.

Lead Ads eignen sich besonders für Whitepaper Marketing oder Newsletter-Anmeldungen, weil Facebook vorhandene Nutzer-Informationen wie beispielsweise die E-Mail-Adresse direkt zur Verfügung stellt. Auf diese Weise lassen sich Formulare mehr oder weniger automatisch mit Facebookdaten ausfüllen. Das mag zwar den Nutzer auf dem ersten Klick ein wenig „creepy“ erscheinen, erleichtert aber die Usability ungemein. Denn wer füllt schon gerne Formulare aus? Außerdem können die Nutzer, die auf ein Lead Ad klicken, jederzeit entscheiden, ob sie diese Informationen wirklich dem Werbetreibenden übermitteln wollen oder nicht.

Rabbit eMarketing hat die neuen Lead Ads von Facebook getestet, indem die Agentur darüber zwei unterschiedliche Angebote gegeneinander laufen ließ: die Anmeldung zu einem Newsletter und den Download eines Whitepapers. Um darüber hinaus die Wirkung der Lead Ads gegenüber konventionellen Lead-Kampagnen zu testen, wurde eine Kampagne mit externer Landeseite und identischen Angeboten verglichen. Anschließend wurden jeweils drei Ad-Sets an unterschiedlichen Zielgruppen getestet.

Dreimal mehr Leads über Facebook Lead Ads

Im Vergleich zur konventionellen Kampagne konnten innerhalb der dreiwöchigen Testphase dreimal so viele Leads direkt via Facebook gewonnen werden. Zudem hat der höherwertige Content „Whitepaper" in Abhängigkeit von der jeweiligen Zielgruppe zu höheren Konversionsraten geführt als die Anmeldung zum Newsletter. Lead Ads eignen sich also insbesondere für das Whitepaper Marketing, um aus Facebook heraus Interessierte als neue Kontakte zu gewinnen.

Innerhalb der Zielgruppen, die bereits die Website der Agentur rabbit eMarketing besucht hatten, wurden dagegen höhere Anmelderaten für den Newsletter generiert. Zudem hat sich gezeigt, dass eine Aussteuerung an kleinere spezifische Audiences erfolgversprechender war, weil die Bekanntheit des Unternehmens innerhalb dieser Testgruppe zu besseren Anmeldezahlen geführt hat. Gerade beim Konversionziel „Newsletter-Anmeldung“ spielt also neben den Inhalten auch das Vertrauen in den Absender eine entscheidende Rolle.

Mehr zu dem Selbsttest von Rabbit eMarketing lesen Sie hier.

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