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SOCIAL MEDIA - Hamburger Start-up PayOrShare

Per Share für Inhalte “bezahlen“

4. Februar 2015 (jvr)

Das Hamburger Start-up PayOrShare will eine neue Alternative zu gängigen Paid-Content Modellen etablieren. Bei PayOrShare entscheidet der Nutzer selbst, ob er für Online-Inhalte mit einem kleinen Geldbetrag, einem „Micropayment“, oder lieber mit einem Post in einem seiner sozialen Netzwerke zahlen möchte.

Auf diese Weise können Anbieter von digitalem Content, wie Games-Anbieter, Videoplattformen oder Verlage neben Micropayments indirekt über erhöhten Traffic durch die virale Verbreitung der Inhalte von diesem Social Paid Modell profitieren. „Ein großer Teil der Paywall-Erlöse fließt ohnehin wieder in Marketingmaßnahmen. Warum sich also nicht ohne Umwege in wertvollen Empfehlungen bezahlen lassen?“, sagt Fiona Brandes, CMO und Mitbegründerin von PayOrShare

Nicht nur Contentanbieter sondern auch Online Shops und andere Portale sollen das PayOrShare für ihr Empfehlungsmarketing nutzen können. Erste Beispiele gibt es schon. Bei dem Car-Sharing-Anbieter citeecar.com erhält der Kunde 25 Freikilometer für einen Facebook-Post mit seinen Freunden.

Die Idee zu PayOrShare stammt von Katharina Wolff (Gründerin von „premium consultants“ und „Wolff Ventures“). Als Investoren stehen Jan Honsel (Country Manager DACH bei „Pinterest“), Heiko Hubertz (Gründer von „Bigpoint“), Dr. Felix Menden (CTO bei „Wer liefert was?“), Dr. Michael Breyer (CEO von „softgarden“) und Michael Radomski (Gründer von „UPLINK Network“ und „Compass Heading“) hinter der Idee von PayOrShare.

„Von Reichweite allein wird auch keiner reich. Es geht darum, die bestmögliche Verbreitung derart zu gestalten, dass die maximale Anzahl neuer, zahlender Nutzer entsteht.“, so Max Fielker, CTO und Co-Founder. „Die Insights, die wir aus der Business Intelligence unseren Kunden zur Verfügung stellen, helfen, die wichtigsten Markenrepräsentanten zu identifizieren und zu incentiveren und die Bedürfnisse der sonst so anonymen Nutzer exakt zu erfassen.“