DISPLAY ADVERTISING

IAB schafft Standard für Programmatic Premium

5. November 2014 (jvr)

Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat mit OpenDirect 1.0 eine Standardschnittstelle für den automatisierten Handel von Premiuminventar geschaffen. Die neue Schnittstelle mit ihren Spezifikationen soll den direkten und automatisierten Einkauf (Programmatic Direct bzw. Programmatic Premium) bei einer Vielzahl von Publishern erleichtern.

Ursprünglich wurde die OpenDirect  Schnittstelle gemeinschaftlich von AOL, Yahoo!, Microsoft und Yieldex ins Leben gerufen, Anbieter von Einkaufsplattformen wie beispielsweise MediaMath und Bionic Advertising schlossen sich dann später dieser Initiative an. Nun hat die Digital Advertising Task Force des IAB die Spezifikationen von OpenDirect 1.0. offiziell aufgenommen.  Die IAB-Mitglieder sollen die Schnittstelle nun öffentlich kommentieren können und bei den Publishern Verbreitung finden.

Scott Cunningham, Vize Präsident, “Technology und Ad Operations beim IAB kommentiert wie folgt die Initiative: „OpenDirect 1.0 is valuable to the industry at-large and therefore is best served under the auspices of the IAB, where we have the resources and reach to ensure it becomes a global standard. Programmatic strategies have become a mainstay within our business and it is imperative to find solutions and technologies that will make these types of automated transactions more reliable and beneficial to all parties involved. This common set of API specifications sets the stage for direct programmatic ad sales and will allow buyers who want to access guaranteed inventory via automated processes avoid multiple, costly, custom integrations.”

Der IAB wird in Deutschland vom BVDW vertreten. Inwieweit  und wann dieser Standard auch von deutschen Publishern eingesetzt wird, ist derzeit noch unklar.

Hier geht es zu den Spezifikationen von OpenDirect 1.0