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Golem.de startet werbefreies Abomodell

5. August 2014 (gy)

Golem.de-Leser haben ab sofort die Wahl zwischen werbefrei oder kostenfrei. Ab 2,50 Euro monatlich können Nutzer Golem "pur" ohne Werbung, ohne Tracking oder Profilbildung abonnieren. Golem.de bietet damit als erstes IT-Onlinemagazin in Deutschland seinen Lesern ein Abonnement an. Zusätzlich werden Komfortfunktionen für Seitenlayout und Technik eingeführt, durch die das Lesen und Videoschauen bei Golem.de bequemer werden soll. Zahlende Nutzer von Golem.de erhalten auf Computern und mobilen Endgeräten eine angepasste Version der Webseite, aus der alle Adtags entfernt wurden.

Es wird keine Werbung geladen, keine Daten an Adserver gesendet und keine Profilbildung durchgeführt. Da der Abobereich keine externen Werbeaufrufe enthält, ist ein Tracking durch Werbeanbieter nicht möglich. Lediglich die IVW, AGOF und VG Wort Pixel, sowie die von Golem selbst bleiben erhalten. Das Onlinemagazin bat vor mehr als einem Jahr seine Leser darum den Adblocker für Golem.de abzuschalten. Jedoch antworteten viele der Leser wie folgt: „Ich will nicht von Werbung genervt werden, ich will nicht von Werbeanbietern getrackt werden, aber ich sehe ein, dass Golem.de mit seinen Inhalten Geld verdienen muss und würde gern dafür zahlen.“ Seither hat Golem sich nicht nur verstärkt für weniger aufdringliche Werbeformen eingesetzt und Flattr (Social-Payment-Service) als Honorierungsmöglichkeit eingeführt, sondern auch an einem werbefreien Abomodell gearbeitet, das jetzt fertig ist: “Golem pur“.

Die Aboversion ist frei von Werbung, unerwünschtem Tracking und Profilbildung. Die neuen Komfortfunktionen sollen es den Lesern ermöglichen Artikel auf einer Seite darzustellen, Videos für die Offlinenutzung herunterzuladen oder einen Volltext-RSS-Feed zu nutzen. Die Inhalte im Abo kommen nicht hinter eine Paywall. Das Beschränken des Zugangs zu Informationen und das Errichten von Paywalls entsprechen nicht Golems Verständnis des Internets und der vernetzten Welt. Auch das Einsetzten von Abo-Prämien soll mit Abstand genossen werden, um die Abopreise klein zu halten.

Quelle: Golem.de