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Neues vom Adobe Marketing Summit

14. Mai 2014 (hc)

Zum Adobe Marketing Summit in London veröffentlicht das Softwareunternehmen gleich eine Reihe Neuerungen an seinen Marketing-Tools. So hat Adobe heute eine neue Version des Adobe Media Optimizer, sowie neue Funktionen von Adobe Analytics vorgestellt. Außerdem hat das Softwareunternehmen in einer Studie 350 Marketingtreibende zu ihren Ansichten zum Online-Marketing und dessen Zukunft befragt.

Adobe Media Optimizer

Die neue Version des Media Optimizer bringt sowohl neue Prognose-Algorithmen, als auch eine neue Benutzeroberfläche mit sich. Adobe wirbt mit den folgenden Punkten:

- Neue Prognose-Algorithmen, die mit Big Data arbeiten
- Einheitliche Kampagnen-Analyse durch Verzahnung mit Adobe Analytics
- Größere Reichweite durch Audience-Management-Funktionen
- Neue Benutzeroberfläche mit Echtzeit-Kampagnen-Management
- Retail-Advertising-Optimierung durch die Integration von Feed- und Kampagnen-Management

Justin Merickel, Senior Director Advertising Solutions bei Adobe: „Die genaue Vorhersage der Kampagnenperformance auf Desktops und mobilen Geräten ist zwingend erforderlich, um den größtmöglichen Erfolg im programmatischen Werbemarkt zu erzielen. Der Adobe Media Optimizer ist die erste Lösung am Markt, die Optimierungen tatsächlich auf Basis von Algorithmen durchführt. Kunden schlagen auf diese Weise Kapital aus Big Data, um Kampagnen-Ergebnisse genau vorherzusagen und einen größtmöglichen Return on Investment zu erzielen.“

Adobe Analytics

Adobe Analytics wurde ebenso um einige neue Funktionen erweitert. Neu sind:

- Live-Stream
- Vorhersageanalysen
- Segmentierungs-Funktionen
- Mobile App-Analysen
- Apple iBeacon-Support

Die neuen Funktionen von Adobe Analytics sind voraussichtlich im Frühjahr 2014 verfügbar. Live-Stream und die erweiterten Analyse-Funktionen erfordern eine Adobe Analytics Premium-Lizenz.

Bill Ingram, Vice President of Adobe Analytics und Adobe Social. „Die Adobe Marketing Cloud bietet ein integriertes Set an Marketing-Lösungen, in deren Mittelpunkt marktführende Analysen stehen. Durch die Erweiterung erreicht die Leistungsfähigkeit von Adobe Analytics eine neue Stufe. Mit den neuen Vorhersagemöglichkeiten und mobilen Funktionen können Marketer die Wirkung von Kampagnen und so den Umsatz maximieren.“

"Digital Roadblock"-Studie

Adobe hat für seine Studie „Digital Roadblock“ 350 Marketingexperten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu deren Ansichten zum Wandel in der digitalen Marketinglandschaft befragt. Als die größten Treiber von Veränderungen nennen die Marketer die zunehmende Zahl an Kanälen und Plattformen für die Zielgruppenansprache, gefolgt von neuen Denkweisen über das Kunden-Engagement und neuen Analysetechnologien.

54 Prozent der befragten Marketer gaben dabei an, soziale Medien seien das wichtigste Werkzeug im Digital Marketing, dicht gefolgt von Onlinewerbung (40 Prozent) und Mobile Marketing (39 Prozent). Bei Neueinstellungen in Deutschland und Frankreich sind Erfahrungen im Social Marketing und E-Commerce Management das wichtigste Kriterium. In Großbritannien sind vor allem Datenanalysten begehrt. Die hohe Bedeutung der Hyperpersonalisierung bestätigen in Frankreich 70 Prozent, in Großbritannien 66 und in Deutschland 60 Prozent der Befragten. 

Die Mehrheit der Marketingprofis in Europa (73 Prozent) betrachtet die Auswertung von Daten als wichtigen Erfolgsfaktor. Es gibt jedoch länderspezifische Unterschiede. So geben 68 bzw. 70 Prozent der Marketer in Frankreich Großbritannien an, dass die Erfassung und Auswertung von Daten als Informationsquelle und für die Optimierung des Marketings bereits heute sehr wichtig ist. In Deutschland  stimmten dem Statement nur 56 Prozent der Befragten zu. Gleichermaßen sind sich die Marketer aus Frankreich (69 Prozent) und Großbritannien (65 Prozent) einig darin, dass Daten für die Weiterentwicklung der Kreativarbeit dienen. Hierzulande sind es nur 56 Prozent.