VIDEO - Digitale Mediennutzung

2016 wird jedes zweite Video mobil abgerufen

1. April 2014 (stg)

Ooyala, Anbieter von Lösungen für Video Streaming sowie für die Analyse und Monetarisierung von Video-Stream-Inhalten, präsentiert heute seinen „Global Video-Index“ für das 4. Quartal 2013. Der Bericht belegt ein Rekordwachstum für den mobilen und Tablet-basierten Konsum von Online-Inhalten. Zusätzlich zu einem Gesamtanstieg von 719 Prozent seit dem 4. Quartal 2011 bestätigt das jährliche Wachstum die Möglichkeit für Sender, geräteübergreifende Fernseherlebnisse auszubauen und zu monetarisieren.

Während die Anzahl videofähiger Mobilgeräte stark wächst und traditionelle Sendeanstalten neue Multi-Screen-Angebote einführen, nimmt der mobile Konsum von Online-Inhalten rapide zu. Die Sehzeit von Videos auf Mobilgeräten und Tablets machte allein im 4. Quartal 2013  mehr als ein Viertel aller Online-Aufrufe aus.

Doch nicht nur die Mobilität des Videokonsums nimmt zu, sondern auch deren Länge: Mehr als die Hälfte der auf mobilen Geräten und mehr als 35 Prozent der auf Tablets betrachteten Videos hatten im 4. Quartal 2013 eine Länge von über 30 Minuten. Der Anteil auf mobilen Geräten betrachteter Video-Inhalte nahm im 4. Quartal 2013 gegenüber dem 3. Quartal 2013 um 21 Prozent zu. Darüber hinaus stieg das mobile Teilen von Spielen per Video vom 3. zum 4. Quartal 2013 um 21 Prozent an.

Die aktuelle Ausgabe des Global Video Index belegt ebenfalls, dass die Anbieter von Sportübertragungen  eine führende Rolle bei der Einführung fortschrittlicher Technologien für Ihre Zuschauer einnehmen. Sportfans gehören zu den hungrigsten Videokonsumenten auf allen Bildschirmen. Im Schnitt schauten sich Nutzer von Mobilgeräten Live-Übertragungen drei Mal häufiger in einer Sitzung an, als bei dem Abruf per Video-on-Demand (VoD). Bei Tablet-Nutzern liegt der Anteil von Live-Sportübertragungen an der Sehzeit doppelt so hoch wie der Anteil aller anderen Live-Videos.  

Untersucht man das Verhalten je nach Gerät weiter, verbrachten die Nutzer an das Netz angeschlossener Fernseher 87 Prozent ihrer Gesamtsportbetrachtungszeit mit Videos, die länger als 10 Minuten dauerten. Bei Benutzern mobiler Geräte lag der Wert im Vergleich dazu bei 62 Prozent. Die Benutzer mobiler Geräte bleiben allerdings häufig für längere Zeiträume verbunden, um sich Zusammenfassungen und Höhepunkte anzusehen. Weitere Ergebnisse aus dem globalen Video-Index des 4. Quartals 2013:

  • Die durchschnittliche Betrachtungszeit von Live-Videos betrug bei an das Web angebundenen Fernsehern über 42 Minuten, bei PCs fast 35 Minuten.
  • Der Anteil über Tablets gestreamter Live-Inhalte überstieg die über Video-on-Demand abgerufenen Inhalte fast um das Doppelte.
  • Der Tablet-Anteil wuchs im Laufe des Jahres um sechs Prozent, während der Anteil über Mobilgeräte konsumierter Videos am Gesamtvolumen um das Zehnfache anstieg.
  • Mobilgeräte und Tablets hatten im Oktober 2013 einen Anteil von mehr als 18 Prozent der Abspielzeit und erreichten bis Ende Dezember über 26 Prozent - ein Anstieg um 43 Prozent.
    „Sportinhalte übernehmen eine führende und innovative Funktion bei der digitalen Verbreitung von Inhalten, insbesondere für Live- und mobile Inhalte“, betont Jay Fulcher, Chief Executive Officer von Ooyala. „Unsere Daten belegen weiterhin große Verschiebungen in der Art des TV- und Video-Konsums. Sie zeigen weltweit eine globale Chance für Sender auf, insbesondere im Bereich Sport Ihre Zuschauer zu binden, deren Zahl zu erhöhen und die Monetarisierung von Inhaltsrechten zu maximieren.“

Personalisierte TV-Dienste für Sender und Netzbetreiber

Ooyala kündigt zudem eine neue strategische Partnerschaft mit Microsoft an. Kooperation soll die Bereitstellung von IP-Videodiensten der nächsten Generation entwickeln, fördern und beschleunigen. Dies soll durch die Kombination der Microsoft Azure-Mediendienste mit der SaaS-Technologie zur Videoverbreitung, -analyse und -monetarisierung von Ooyala erreicht werden. Ooyala hat außerdem mit Microsoft eine global Vertriebs- und Marketingallianz abgeschlossen, die die Standardisierung neuer personalisierter TV-Dienste für Sender und Netzbetreiber weltweit vorantreiben soll.

Ooyala agiert in Zukunft als bevorzugter Video Provider für Microsoft. Microsoft wird seinerseits bevorzugter Public Cloud-Anbieter für Ooyala. Dank der Reichweite dieser kombinierten Technologien können Kunden jeder Größe hybride Systeme in bestehenden Video-Infrastrukturen aufbauen und integrieren. Ebenso lassen sich digitale End-to-End-Videoworkflows aufsetzen.

 „Diese Allianz bietet Microsoft und Ooyala eine großartige Chance, die Standardisierung der nächsten Generation personalisierter, IP-basierter Videoangebote auf der Grundlage unserer kombinierten Lösungen voranzutreiben“, erklärt Sean Knapp, Executive Vice President und Chief Product Officer von Ooyala. „Dank der stabilen weltweiten Verbreitung unserer jeweiligen Plattformen und dank der starken personellen Unterstützung durch Vertrieb, Marketing und Support von Microsoft sind wir nun in einer hervorragenden Position, um der steigenden Nachfrage nach erstklassigem, hochskalierbarem Multi-Screen-Fernsehen gerecht zu werden.“