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Adform propagiert Programmatic Rich Media

7. April 2014 (gy)

Der Adserving- und DSP-Anbieter Adform will den automatisierten Handel von Onlinewerbeinventar in Deutschland stärken. Dazu startet Adform die Initiative „Programmatic Rich Media“. Im Rahmen dieser Initiative möchte Adform zusammen mit ausgewählten Advertisern und Publishern anhand dreier innovativer Rich Media-Formate das Potenzial von Real-Time Bidding (RTB) gerade auch für kreative Branding-Kampagnen belegen und so in eine neue Phase des RTB starten.

„In Europa werden schon heute einige Branding-Kampagnen erfolgreich mit automatisiert gehandeltem Werbeinventar umgesetzt. In Belgien, Luxemburg und den Niederlanden beispielsweise werden zusammen genommen 50 Prozent der Werbeumsätze über Programmatic gemacht; in Dänemark sind es sogar mehr als 60 Prozent. Dieser Trend setzt sich derzeit auch in Deutschland fort“, so Holger Mews, Senior Vice President Programmatic Trading bei Adform.

Programmatic funktioniere jedoch laut Mews nur, wenn sich Vermarkter und Advertiser gegenseitig vertrauen könnten. Seit Beginn des Jahres stünde Adfom dazu im Dialog mit Vermarktern und Werbetreibenden. Anhand von erfolgreichen Praxisbeispielen soll die Initiative beiden Seiten die Ängste nehmen. Wie Vermarkter und Werbetreibende zusammen in der Branche das Potenzial von RTB heben können, soll ein gemeinsamer Ausblick in die Zukunft zeigen.„Programmatic funktioniert jedoch dann nicht, wenn sich die beiden Seiten gegenseitig nicht vertrauen. Das möchten wir in Deutschland vermeiden und stellen daher Vermarktern und Advertisern unsere Expertise aus anderen Märkten zur Verfügung, um eine Brücke zwischen beiden Parteien zu schlagen und mögliche Zweifel aus dem Weg zu räumen. Denn RTB ist keinesfalls eine Restplatzvermarktung. Mit den richtigen Formaten sind auch Branding-Kampagnen mit Programmatic-Buying erfolgreich.“

Holger Mews

Neue Impulse

„Obwohl der RTB-Markt rasant bergauf geht, ist er leider noch weit davon entfernt, seinem Anspruch auf qualitative Ansprache unabhängig vom Werbeumfeld gerecht zu werden. Es fehlt bisher scheinbar der richtige Impuls, um das qualitative Potenzial von RTB zu bezeugen“, so Holger Mews weiter. „Die Gespräche auf den jüngsten Branchenveranstaltungen haben uns darin bestätigt, dass wir mit unserer Initiative einen Nerv getroffen haben. Denn wenn die Weichen richtig gestellt sind, kann Real-Time-Bidding ganz groß werden.“