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ADTECH

65 Aussteller zeigen ihre 'Tools' in Berlin

Von Stefan Götz, 28. April 2014

Die Optimierung fachspezifischer Arbeitsprozesse durch Digitalisierung ist heute ein wichtiger Schlüssel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Doch mit welchen Tools bildet man die jeweiligen Prozesse ab und wie groß ist das Optimierungspotenzial wirklich? Diese Fragen sollen vom 7. - 8. Mai 2014 auf der Technologiemesse tools, dem Showroom für webbasierte Business-Anwendungen, beantwortet werden. Die Expo & Konferenz stellt Lösungen für die fünf Unternehmensbereiche: Personal, Finance & Controlling, Marketing & Sales, Operations und IT praxisnah vor. Wir sprachen mit Katja Gross, Projektleiterin der tools, über Hintergründe und den aktuellen Stand der Vorbereitung der ersten Veranstaltung.

Adzine: Frau Gross, am 7. Mai startet die erste Ausgabe der tools in Berlin. Bringen Sie doch bitte unsere Leser auf den neuesten Stand, wie viele Aussteller sich gemeldet haben und mit wie vielen Besuchern Sie rechnen?

Katja Gross

Katja Gross: Wir haben 65 Aussteller bei unserer Premiere dabei und wir rechnen mit ca. 1000 Besuchern.

Adzine: Sind Sie da im Soll oder haben Sie sich mehr erhofft?

Gross: Die gesamte Halle 18 ist belegt. Grundsätzlich freuen wir uns immer über ‚mehr‘, aber für eine komplett neue Veranstaltung sind wir sehr zufrieden mit über 60 Ausstellern.

Adzine: Wenn Sie die letzten Monate Revue passieren lassen, welche 1–2 Meilensteine sehen Sie auf dem Weg zur tools?

Gross: Das positive Feedback als Ergebnis der Marktabfrage zum fertigen Grobkonzept war sicherlich einer der wichtigen Meilensteine. Die Zusage von wichtigen Partnern wie dem BVDW e. V., Gründerszene und IDG Business Media GmbH, die tools zu unterstützen und bei der weiteren Entwicklung aktiv mitzugestalten, sind ebenfalls sehr wichtige Meilensteine gewesen.

Adzine: Welche Rolle spielte der BVDW in Ihrer Vorbereitung?

Gross: Der BVDW ist unser strategischer Partner und fachlicher Träger. Es ist das Sprachrohr zur Digitalen Wirtschaft und damit wichtiger Impulsgeben für Themen der tools.

Adzine: An wen richtet sich die Messe, wer soll sich nun für die tools als Besucher angesprochen fühlen?

Gross: Unser Zielpublikum kommt aus Firmen der Digitalen Wirtschaft und es sind Fachentscheider aus den Bereichen HR & Collaboration, Finance & Controlling, Marketing & Sales, Operations & Supply Chain und Enabling Technologies & IT. Wobei der Fokus auf Besuchern der ersten vier Kategorien liegt. Sie können sich auf der tools schnell und einfach orientieren, da wir die Anbieter mit ihren Tools und die Themen des Konferenzprogramms farblich codiert haben. Diese Farben finden sich auf den Badges der Besucher wieder, je nachdem für welchen Bereich Lösungen gesucht werden. Im Grunde jeder, der erkannt hat, wie wichtig die intelligente Digitalisierung von Prozessen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit ist, und der die Umsetzung dieser Transformationsphase aktiv mitgestaltet.

Stimmungsvolle Präsentation der neuen Messe „tools“ unter dem Berliner Funkturm (v.l.n.r.): Mark Hoffmann, Geschäftsführer, Vertical Media GmbH, Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe Berlin GmbH, Cornelia Yzer, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Katja Gross, Projektleiterin tools, Mathias Zacher, Senior Consultant, IDC Central Europe GmbH

Adzine: Viele Messen und Events sind sehr spezifisch zugeschnitten. Nicht so die tools. Mit HR & Collaboration, Finance & Controlling, Marketing & Sales, Operations & Supply Chain und Enabling Technologies & IT versucht die Messe Berlin gleich fünf verschiedene Bereiche zu bedienen. Ist das nicht ein bisschen viel? Kann das konzeptionell überhaupt aufgehen?

Gross: Spezifisch zugeschnitten ist auch die tools, denn bei uns geht es ganz speziell um ausschließlich webbasierte Lösungen, die die Geschäftsprozesse in diesen Bereichen optimieren. Bei der tools finden keine fachlichen und inhaltlichen auf die einzelnen Fachbereiche zugeschnittenen Diskussionen statt, sondern es geht ausschließlich um die webbasierten Tools, die dieses inhaltliche Arbeiten besser, schneller und effektiver machen. Der bereichsübergreifende Ansatz ist dabei unser USP. Denn ein webbasiertes Projektmanagementtool ist sowohl für HRler, Marketiers, aber auch für Operations & Supply Chain interessant.

Adzine: Wie verteilt sich denn die Ausstelleranzahl nach den oben genannten Bereichen. Wie schlägt sich zum Beispiel Marketing & Sales in diesem Zusammenhang?

Gross: Die beiden Bereiche, die am stärksten vertreten sind, sind Anbieter mit webbasierten Lösungen für HR & Collaboration und Marketing & Sales.
Adzine: Wie die dmexco ist die tools von Anfang eine Messe mit einem zweitägigen Konferenzprogramm samt Workshops. Wo liegen hier die Schwerpunkte und was sind die Highlights bei der Konferenz?

Gross: Der Konferenzteil besteht aus reiner Wissensvermittlung mittels ‚Success Stories‘ und ‚Power Testing Workshops‘. Bei den 20-minütigen ‚Success Stories‘ lernt der Besucher vom konkreten Einsatz eines Tools in einem konkreten Prozess bei einem ähnlichen Anwender. Er kann somit schnell entscheiden, ob dieses Tool auch für seinen Prozess geeignet ist und Fragen sowohl an Anbieter und Anwender stellen, denn beide sind vor Ort. Im 30 Minuten langen ‚Power Testing Workshop‘ kann der Besucher live ausprobieren und so die Usability für sich testen – gleichzeitig bekommt der Anbieter Feedback und weiß anschließend, wo sein Tool eventuell noch Optimierungsbedarf hat. Interessante Keynotes wie die von Dr. Haas von Scopevisio oder dem „personifizierten“ Digital Native Philip Riederle zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft runden das Programm ab. In den Company-Lounges der Anbieter können Besucher all ihre Fragen loswerden, denn hier wird ihre Sprache anstelle IT gesprochen.

Adzine: Vielen Dank für das Gespräch!

Stefan Götz Über den Autor/die Autorin: