ONLINE VERMARKTUNG

Webradio-Nutzung erneut gestiegen

9. Januar 2014 (hc)

audimark ist ein Vermarkter von Webradio. Dessen Studie Webradiotest erscheint seit 2010 und gibt Auskunft über die Hörerzahlen von deutschen Webradioangeboten. Laut der aktuellen Erhebung für 2014, stieg in der deutschsprachigen Wohnbevölkerung die Zahl derer, die schon einmal über das Internet Radio gehört haben, von 21,5 Mio. im Vorjahr um 4 Prozent auf 22,3 Mio. an.

Besonders der Anteil an weiblichen Hörerinnen nahm deutlich zu. Vor zwei Jahren lag der Frauenanteil bei 30,2 Prozent, in der aktuellen Erhebung konnte er auf  40,9 Prozent anwachsen.

Verteilung über die Geschlechter. Grafik aus der Studie Webradio 2014 von audimark

Webradiohörer sind, im Gegensatz zu traditionellem Radio, relativ gleich über alle Altersschichten verteilt. Wie auch im Vorjahr wuchs besonders stark der Anteil der über 50-Jährigen. Lag dieser Anteil in der letzten Erhebung noch bei 19,0 Prozent, so stieg dieser in diesem Jahr auf 25,5 Prozent an.

55,8 Prozent der Hörer leben, so die Studie des Vermarkters, in Haushalten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.500 Euro, in der Gesamtbevölkerung liegt dieser Anteil bei 41,3 Prozent. Auch liege der Anteil Personen, die in Haushalten mit einem Einkommen von über 4.000 Euro im Monat leben, bei den Webradiohörern bei 15,1 Prozent.

Soziodemographische Verteilung. Grafik aus der Studie Webradio 2014 von audimark

Um die Zahlen besser mit den klassischen Hörerzahlen im UKW-Radio vergleichbar zu machen, wurde bei der Erhebung in diesem Jahr die bislang über ein Onlinepanel durchgeführte Befragung auf eine reine telefonische Befragung umgestellt. Im Zeitraum vom 09.09. bis 20.10.2013 wurden für die Studie 9.026 Personen aus der Gesamtbevölkerung detailliert zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Die Feldarbeit übernahmen hierbei die Institute GfK Enigma und MMA Media Markt Analyse.

Matthias Mroczkowski, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb, sieht diesen Schritt als notwendig: „Die meisten Kunden, die Webradio einsetzen, nutzen dieses als Teil ihrer klassischen Funkstrategie. Nur durch eine stetige Annäherung der Erhebungsweise schaffen wir eine gute Vergleichbarkeit der Werte.“