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Drei Maßnahmen, die Marketer 2014 testen sollten

10. Januar 2014 (hc)

Die Hamburger Performance Agentur eprofessional prognostiziert eine ausdifferenziertere und nutzerorientierte Werbeansprache für das Jahr 2014. Werbung würde immer individueller und damit hoffentlich auch relevanter und könne damit vom Störfaktor zur Hilfestellung werden. Eprofessional empfiehlt performance-orientierten Marketingverantwortlichen drei Maßnahmen, die sie unbedingt testen sollten.

Broad Categories für das Facebook Targeting

Das große Plus von Facebook sei die gigantische Datenmenge, die die User durch intensive Nutzung erzeugen. Auch die Targeting-Optionen zur Aussteuerung der Anzeigen würden kontinuierlich ausgebaut.
Ein Beispiel sind die Broad Category Cluster. Hierbei handelt es sich um verschiedene, von Facebook selbst definierte Interessensgruppen, die jeweils über spezielle Eigenschaften verfügen. So können beispielsweise explizit frisch gebackene Eltern oder Extremsportler angesprochen werden. Für die Einordnung eines Nutzers in die jeweiligen Kategorien holt sich Facebook die Informationen direkt aus der Chronik. Die Abprache dieser Broad Categories ist in der Regel wesentlich effektiver als selbst erstellte Interessensgruppen.

Youtube kann Performance

Wäre Youtube ein Fernsehsender, läge es, gemessen an der Bruttoreichweite, hinter RTL und SAT1 auf Platz 3. Eprofessional rät TrueView-Kampagnen auf Youtube zu testen. Anders als beim TV-Spot zahlen Werbungtreibende nur, wenn der Nutzer das Werbevideo tatsächlich ansieht. Der Schlüssel zum Erfolg ist auch in diesem Kanal eine gute Aussteuerung. Stimmt das Targeting, ist die Werbung thematisch relevant für den Nutzer, denn er hat in der Regel gezielt nach dem Video gesucht, das er sich anschaut. „Auch Re-Marketing über Youtube sei sehr effektiv. Eprofessional rät, Nutzer, die einen Werbespot bis zum Ende betrachtet haben zu markieren und später, etwa durch bezahlte Suchanzeigen in Google, erneut anzusprechen.“

Multi-Channel-Tracking braucht Beratung

Um ein effektives Multi-Channel-Tracking einzuführen oder auszubauen, benötigen die Advertiser von Anfang an professionelle Beratung. „Es gäbe zwar sehr mächtige und leistungsfähige Tracking-Tools am Markt, aber die wenigsten Unternehmen brauchen eine All-in-One-Lösung. Sie bezahlen im Zweifel im laufenden Betrieb für Funktionen, die Sie nie nutzen und Daten, die Sie nicht nutzen können. Eprofessional empfiehlt: „Lassen Sie sich daher beraten und eine individuelle Lösung erstellen. Manchmal ist weniger mehr auch beim Multi-Channel-Tracking.“