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Paid Content Einnahmen steigen - digitales Glückspiel ist Umsatztreiber

19. December 2013 ()

Die Unternehmensberatung Arthur D. Little und der eco Verband haben sich in einer gemeinsamen Studie mit der Entwicklung der deutschen Internetwirtschaft befasst. Ein Ergebnis, das Arthur D. Little besonders hervorhebt, sind die wachsenden Erträge durch Paid Content. Die Hochrechnungen der Studie ergeben für 2014 voraussichtlich einen Umsatz von 6,8 Mrd. Euro. Mit 5 Mrd. Euro fällt davon der größte Anteil auf den Bereich Digitales Glückspiel. 2016 prognostiziert die Studie Paid Content Einnahmen von insgesamt 9,08 Mrd. Euro in Deutschland.

En bloc betrachtet, können Anbieter von Paid Content ihre Umsätze von zurzeit 6 Mrd. Euro jedes Jahr um rund 15 Prozent steigern, so dass die Umsätze 2016 insgesamt bei 9 Mrd. Euro liegen könnten - gut ein Zehntel des gesamten Umsatzes der deutschen Internetwirtschaft. Besonders Streaming-Angebote scheinen in Deutschland gut anzukommen. Streaming trägt zum Wachstum des Bewegtbild-Bereichs von durchschnittlich 64 Prozent pro Jahr bei. Der Studie zu Folge wird der Umsatz 2016 ein Niveau von fast 900 Millionen Euro erreichen.

Ähnliches gilt für den Bereich Musik und Radio, der seinen Umsatz bis 2016 voraussichtlich auf 630 Millionen Euro ausweiten kann. Somit wächst er durchschnittlich um 20 Prozent pro Jahr.

Sowohl E-Books als auch Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Prognosen von eco und Arthur D. Little liegen bei rund 270 Millionen Euro im Jahr 2014 und 560 Millionen 2016. Die Wachstumsrate läge damit in den nächsten drei Jahren jeweils bei mehr als 40 Prozent.

Den größten Anteil am Paid Content hat allerdings weiterhin das Segment Gambling, also das digitale Glücksspiel. Mit 5 Mrd. Euro Umsatz 2014 stelle es mehr als drei Viertel der gesamten Wirtschaftleistung bezahlter Internetinhalte und wächst laut Studie jährlich um rund zehn Prozent. eco und Arthur D. Little erwarten für 2016 gut sechs Milliarden Euro Jahresumsatz in diesem Teilbereich.

Zur Studie

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