ONLINE VERMARKTUNG - CPM Bidding by Viewable Impressions

Google bastelt an Sichtbarkeitswährung Active View

28. November 2013 (gy)

Im August gab Google in den USA bekannt, dass die US-Amerikanischen Media Rating Council (MRC) Active View, die neue Viewability-Measurement-Lösung von Google, anerkannt habe. Nunmehr sickern die ersten Informationen durch, wie die Advertiser gesehene Sichtkontakte (Viewable Impressions oder eben Active Views) in den Display-Ad-Targeting-Produkten von Google berücksichtigen können. Die Viewable Impressions sollen bereits als CPM-Bidding-Strategie bei AdWords aktivierbar sein.

Werbetreibende haben somit die Möglichkeit, nur für Werbekontakte zu zahlen, die laut Googles Active View Metrik auch als sichtbar für den Nutzer eingestuft wurden. Die Option ist verfügbar für alle Kampagnen, die innerhalb des Google Display Networks laufen, inklusive Remarketing-Kampagnen. Das AdWords-Reporting erhielt ein Update, um die Active View-Metrik für die Viewable Impressions, sichtbare Click-Trough-Rate und Active View Average CPM mit einzubeziehen.

Screenshot: phillymarketinglabs.com

Googles Schachzug, das Bieten auf Viewable Impressions, wird als Bemühung verstanden, den Active View als eine Standardmetrik im Online Display Advertising durchzusetzen. Im Juni sagten die Leiter der Making Measurement Make Sense (3MS), einer branchenweiten Koalition von IAB, ANA und 4A, dass die Vermarkter bereit sein sollten, eine vom MRC zertifizierte Viewability-Metrik bis zum Ende des Jahres zu übernehmen.

Bislang hat Google sehr wenig Infomationen zum neuen Sichtbarkeits-Feature veröffentlicht, bemerkt der US Branchendienst Marketing Land in einem dazu passenden Themenbeitrag. Kim Clinkunbroomer von phillymarketinglabs.com kommentiert:" Das ist alles so neu, ich konnte mit niemanden von Google darüber sprechen. Auch die Links im Help Center führen in die Leere." Offenbar hat Google die Integration von Active View noch nicht abgeschlossen.