VIDEO

Clipkit startet Supply Side Platform (SSP) für Bewegbildvermarktung

31. Oktober 2013 (gy)

Der Videovermarkter clipkit launcht seine Syndication-basierte Video Plattform für Programmatic Buying. Diese fungiert als Supply Side Plattform und soll ausgewählten Partnern, automatisierten Zugriff in Echtzeit auf das Inventar von clipkit erlauben. Das Inventar beinhaltet 150.000 Videos, 300 Publisher und monatlich bis zu 250 Mio. Ad Impressions, so clipkit. Ausgewählte Advertising Partner können dann automatisierten und direkten Zugriff auf 300 Webseiten in Deutschland und Österreich, sowie auf mindestens 200 Mio. Video Views pro Monat in der Türkei haben.

Werbetreibenden ist es möglich, über Publisher-Grenzen hinweg auf der clipkit Video-SSP automatisiert Video Ads auszuspielen. In Deutschland wäre clipkit nach smartclip einer der ersten Bewegtbildvermarkter, der diesen Service anbietet. Laut dem Branchenmagazin emarketer wird sich der Umsatz im Video Advertising in Europa in diesem Jahr verdreifachen und für Deutschland wurde ebenfalls ein starkes Wachstum prognostiziert.

Mit der Video-Content-Syndication erzeugt clipkit einen Teil seiner Reichweite selbst, was dem Unternehmen ermöglicht Internet-Publisher unabhängig von Video-Portalen mit Bewegtbild-Inhalten zu versorgen und neue Reichweiten zu erzeugen.

„Der digitale Videowerbemarkt wächst seit Jahren rasant, Prognosen liegen bei 30 Mrd. US-Dollar Jahresumsatz in den nächsten 3-4 Jahren. Um den Inventarbedarf für den Shift der Budgets von traditionellen Medien sowie des Online-Wachstums zukünftig abdecken zu können, müssen Video-Inhalte flächendeckend und international im Internet verfügbar gemacht werden. Der Schlüssel dazu ist die Verbindung von intelligenter Video-Content-Syndication auf allen relevanten Plattformen in Verbindung mit innovativen Targetingmöglichkeiten via klassischer Planung und eben auch Programmatic Buying“, so die Mission von Mathias Blüm, Geschäftsführer der clipkit GmbH.

„Der Siegeszug von Programmatic Buying im Online-Marketing ist unaufhaltsam“, kommentiert Blüm. „Es wird sicherlich auch zukünftig nicht der gesamte Media-Einkauf komplett automatisiert laufen, aber sichtbar mehr. Neben der massiven Effizienzsteigerung dank geringerer Transaktionskosten sind neue Targeting-Möglichkeiten und Transparenz die wesentlichsten Argumente für diesen Trend. Unser Ziel ist es, Innovationen im Bereich Content- und Context-Targeting voranzutreiben und so immer genau die richtigen Nutzer mit passenden Inhalten zu versorgen. Mit Daten angereicherte Targeting- und Optimierungsmöglichkeiten schaffen die idealen Voraussetzungen, Qualitätsstandards zu gewährleisten bzw. anzuheben und somit Branding- mit Performance-Zielen zu vereinbaren. Programmatic Video Ad Buying eliminiert viele administrative Hürden und stellt somit den direkten Draht zwischen Advertisern und Publishern her“, führt Matthias Blüm aus.