DATA & TARGETING

Audience Intelligence Marketing soll Entscheidern helfen

9. Oktober 2013 (stg)

Immer mehr Druck auf Marketingverantwortliche: Vom autonom agierenden Konsumenten und von der sich rasant entwickelnden Technologie. Der strategische Beratungsansatz Audience Intelligence Marketing (AIM) von der der Digitalagentur iCrossing ist eine Kombination aus Technologie und Gesellschaftswissenschaften, welches im Online-Marketing für neue Klarheit sorgen soll.

Data Mining und psychologische Profilingtools, wie beispielsweise die Identifizierung von Sprachcodes, die Beobachtung des Nutzer-Onlineverhaltens und letztlich der Abgleich von Marken- und Zielgruppenstandpunkten, sind Bestandteile von AIM, die Handlungsoptionen oder -bedarf darlegen.

Die Marketingrevolution ist in vollem Gange

Neue Marketing-Instrumente entstehen in immer kürzeren Zyklen. Dieses Wachstum lässt die Komplexität von strategischen und operativen Maßnahmen im Digital Marketing auf ein Maß anschwellen, das nur von Generalisten mit tiefem wie breitem Wissen beherrscht werden kann. Das Zusammenspiel zwischen Kanälen wird oftmals vernachlässigt. Chancen verpuffen, ohne überhaupt bemerkt zu werden. Kampagnen werden nur auf Facebook durchgeführt, ohne die bestehenden Reichweiten, wie etwa ein Blogger-Netzwerk, effizient zu nutzen. Das funktioniert für eine Weile.

Es hört schlagartig auf zu funktionieren, wenn der aktive Konsument unserer Tage mit der Kommunikation einer Marke unzufrieden ist. Der Konsument erwartet von einer Marke schnelle, persönliche Antworten auf seine Fragen und Wünsche – oder er geht. Dabei ist es für Marketer wichtig in welcher Phase des Kaufzyklus sich der Konsument befindet, denn nur dann können passende Antworten formuliert werden.

iCrossing hat mit Audience Intelligence Marketing ein Beratungsprodukt entwickelt, das die Komplexität nach dem Prinzip „Teile und herrsche“ auf vier beherrschbare Teilbereiche herunterbricht. Bei konsequenter Umsetzung soll sich der Marketing-ROI des Unternehmens signifikant erhöhen. iCrossing kompiliert und interpretiert 1st Party- und 3rd Party-Daten, sei es via linguistischer Analysen des Suchverhaltens, Social Media-Listening oder On-Site Behaviour-Analysen. Interaktive Dashboards, Customer Journey Maps oder Digitale Personas sollen diese Insights zu einem Kompass für Handlungsempfehlungen im Digital Marketing machen.

Der digitale Lebensraum einer Marke

Im zweiten Schritt wird der Ansatz Brands as Publishers auf die Marke angewandt. Alle bestehenden, natürlich gewachsenen Digital-Plattformen – also Paid, Earned und Owned Media – werden hinsichtlich ihrer Ziele, Zielgruppen, derzeitiger Performance und Arbeitsabläufe analysiert. Das Ergebnis ist eine Kartographie des Digital Ecosystems einer Marke. Mit den Ergebnissen der Audience Insights aus Schritt eins wird dann abgeglichen, wo sich die Zielgruppe online bewegt und wo die Marke online steht.

Innerhalb eines Digital Ecosystems wirken Marketingmaßnahmen wie SEO, SEM, Affiliate Marketing, Display Media und Social Media – oder kurz Media Types – wie Vektoren, mit denen die Audience einer Marke auf die für sie jeweils optimalen Teile des Ökosystems bewegt wird. Es handelt sich hier um einen der größten Hebel zur Kostenoptimierung.