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ADTECH

Widespace startet mobiles Voice-Ad-Produkt

3. September 2013 (stg)

Das schwedische Mobile-Vermarktungsnetzwerk Widespace will mobile Werbung sprechen lassen. Zusammen mit dem US-Technologieanbieter Nuance Communications bietet Widespace Werbetreibenden ab sofort die Möglichkeit, mobile Ads zu schalten, mit denen Nutzer per Sprache interagieren können. Dieses neuartige Werbeformat wird erstmalig auf den Apps von Expressen, eine schwedische Tageszeitung und dem skandinavische TV-Guide TV 24 zum Einsatz kommen.

Beim Einsatz von Voice Ads soll der User per Spracheingabe einen Dialog starten. Das Voice Ad erkennt die Sprache und antwortet auf Fragen oder lädt weiteren Inhalt herunter. Um sicherzustellen, dass nicht in unpassenden Situationen ein Ton abgespielt wird, sind Voice Ads gekennzeichnet und aktivieren sich ausschließlich nach Betätigung. Die Technologie funktioniere in mehr als 40 Sprachen.

Matthias Schenk, Country Manager für Widespace Deutschland, sieht in den sprechenden Ads eine neue Form des Kundendialogs: „Wir haben die Voice Recognition Technologie von Nuance in unsere Plattform für iOS and Android integriert, um international führenden Marken einen neuen, sympathischen Weg der Kommunikation mit potentiellen Kunden aufzuzeigen. Werbetreibende können ab sofort mit Smartphone-Nutzern im Wortsinne eine unterhaltsame und informative Form des Dialogs führen.” Matthias Schenk sieht in der Technologie ein großes Potential für den deutschsprachigen Markt: „Die Branchenverantwortlichen warten auf Instrumente, mit denen Endkunden die Markenwerte möglichst schon im Werbemittel deutlich gemacht werden. Unser Voice Ad-Angebot ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel.”
 
„Smartphones eröffnen uns Möglichkeiten, die mit anderen Medien nicht realisierbar sind. Unsere Vision ist es, die User Experience kontinuierlich zu verbessern, weil damit auch die Ergebnisse der Werbetreibenden gesteigert werden” so Patrik Fagerlund, CEO und Mitgründer von Widespace. „Eine Interaktion per Sprache bleibt beim Nutzer in Erinnerung und er beschäftigt sich aufgrund der Dialog-Form stärker mit der Marke.“