ONLINE VERMARKTUNG - BVDW-Studie

Nutzung digitaler Musikangebote nimmt weiter zu

6. September 2013 (gy)

Die Fachgruppe Audio Digital im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine sender- und plattformübergreifende Trendstudie „Musik im Netz“ durchgeführt. Es wurden 2.284 Hörer digitaler Musikangebote online für die Studie befragt und über Audio Spots im Radio sowie per Einladungsbanner auf den Webseiten für die Befragung rekrutiert. Demnach nutzen 67 Prozent der Befragten täglich Webradios und Musik-Streaming-Plattformen.

Ein Viertel hört mehrmals in der Woche Musik über das Internet.  Bei den Geräten liegt der PC/Notebook noch vor dem Smartphone. 52 Prozent der befragten User gaben dabei an, auf den digitale Musikplattformen bzw. Webradios mindestens zwei Stunden zu verweilen. Digitale Musikplattformen und Webradios haben also gute Voraussetzungen, um als Werbeträger eingesetzt zu werden.

Rainer Henze von der LAUT AG und Vorsitzender der Fachgruppe Audio Digital sagt: „Digitale Musikangebote finden mehr und mehr Eingang in den Alltag vieler Verbraucher. Damit entwickeln sie sich auch zunehmend zu einem attraktiven Werbeumfeld für Unternehmen und Marken. Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass digitale Musikangebote weiter auf dem Vormarsch sind. 38 Prozent der von uns befragten Hörer nutzen sie erst seit höchstens einem Jahr, wobei insbesondere die Musik-Streaming-Plattformen als Treiber fungieren.“

Am häufigsten greifen User auf die digitalen Musikangebote zu, wenn sie sich in ihren eigen vier Wänden aufhalten (92 Prozent). Bei Freunden oder Verwandten nutzt nur ein Fünftel der Nutzer die digitale Musik, 17 Prozent unterwegs und 16 Prozent in der Schule oder in dem Büro. Die Studie zeigt auch, dass knappe 75 Prozent während der Woche zwischen 17 und 21 Uhr digitale Musikplattformen und Webradios abspielen. Zwischen 21 und 6 Uhr sind es noch 36 Prozent. Für die empfand der digitalen Musikangebote wird der PC/Laptop bevorzugt (98 Prozent) aber auch auf Smartphones wird zugegriffen (55 Prozent).

Zu dem Studienbericht geht es hier

Grafik: BVDW