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Das Verlagshaus Wall Street Journal (WSJ) hat für sein digitales Inventar eine eigene Sell Side Plattform (SSP) mit dem Namen „WSJ AUDEX“ auf die Beine gestellt. Die Technologie kommt von Rubicon Project, der Zugriff ist aber ausschließlich für vom Verlag eingeladene Mediaeinkäufer. WSJ AUDEX soll technisch zunächst mit drei Demand Side Plattformen (DSP) zusammenarbeiten: IPGs Cadreon, Proclivity und Vivakis Audience on Demand.

Mit dem restriktiven Zugang zum Inventar will man sich vor Kontrollverlust und Kannibalisierung schützen. Eine Sorge, die viele Anbieter von hochwertigem Inventar immer noch teilen. Vielmehr soll der 'Private Exchange' Werbungtreibende aus bisher unerschlossenen Umfeldern anziehen. Michael Rooney, CRO bei WSJ, äußerte gegenüber dem amerikanischen Branchendienst AdExchanger, dass man beabsichtige z.B. einkommensstarke Frauen über WSJ stärker mit werbung anzusprechen. RTB soll den klassischen Verkaufsmethoden nicht schaden, sondern sie vielmehr ergänzen.

Rooney bestätigt: “We’re going to place quality inventory on AUDEX, but with very tight controls. We believe that a major marketer who hasn’t necessarily looked at the WSJ before, thinking that we’re a strictly financial, business professional play, might want to reach younger men through our RTB environment. Once they see what we can deliver, they may want to take a closer look at what else we can do.” Micheal Rooney weiter: “We’ve stayed away from networks because we’re sensitive to the brand. And the ability to control what is available to be bidded on, in comparison to what happens within third party ad networks, makes what we’re doing now with AUDEX even more attractive to the sales team here.”



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