Gerüchten zufolge will Apple schon bald auf Googles Kartendienst verzichten und die Maps künftig selber erzeugen. Doch dem nicht genug: Cupertino will seinen ärgsten Konkurrenten überbieten. Erwartet werden fotorealistische 3D-Karten aus dem Hause Apple. Diese Provokation lässt der Suchmaschinenanbieter natürlich nicht auf sich sitzen.
Folglich zeigt Google Zähne. Das Werbeunternehmen demonstriert wie gut Google-Maps tatsächlich ist. Nachdem mit StreetView bereits Städte erfasst sind, wagt sich Google nun auch ins Gelände. Die Google-Kameras sind bereits auf Booten, Zügen, Fahrrädern sowie Schneemobilen montiert worden. Sogar in Rucksäcken begleiteten Kameras Wanderer und Ski-Läufer auf ihrem Weg durch die Natur. So sollen auch unzugängliche Regionen erfasst werden, wie beispielsweise der Grand Canyon.
Zudem beeindruckt die Ankündigung Google-Earth künftig in 3-D auch mobil auszuliefern. Bald soll es mit Google-Earth möglich sein aus einem 45-Grad Winkel ausgedehnte Kamerafahrten über Städte und Landschaften zu fahren. Das ganze fotorealistisch in 3D und auf dem Handy. Für Androidbenutzer bald sogar auch Offline.
Auch Gebäude von innen inspizierte Google. Bisher habe Google einige Flughäfen und Museen von innen fotografiert und so für StreetView zugänglich gemacht. Kein weiter Weg also bis die Nutzer auch Ladengeschäfte oder Shopping-Malls virtuell erkunden und dort echtes Geld ausgeben - passende E-Shop Lösungen vorausgesetzt.
Apple hat also einen streitbaren Gegner herausgefordert. Der wunde Punkt auf Apples Seite ist die unklare Integration von Empfehlungsdiensten und allgemeinen Marketingmöglichkeiten in den auf Open Street Map basiernden Kartendienst. Wie Apple seine Mappingdienste für Marketingzwecke nutzen will, bleibt im Dunkeln.
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